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Kind und Computer                                                                                              


 

Leben im Computer-Zeitalter


Beim Thema „Kinder und Computer“ gehen die Meinungen auseinander. Die Angst, dass ihre Kinder zu absoluten Stubenhockern werden, ihre Zeit nur noch mit „Ballerspielen“ vertun, Zugang zu pornografischen oder rechtsextremen Internetseiten haben und Haltungsschäden bekommen, verunsichert viele Eltern. Doch der Computer gehört zu unserer Zeit. Künftig werden neun von zehn Arbeitsplätzen mit ihm zu tun haben, und fast jeder Haushalt besitzt heute schon ein Exemplar. Sie können Ihren Kindern dieses für sie selbstverständliche Medium nicht vorenthalten. Und auch Kinderpsychologen setzen bei ihrer Arbeit mit lernbehinderten oder verhaltensauffälligen Kindern gern Computer ein.

Entscheidend sind Umgang und Inhalte, die über den Computer verbreitet und dargestellt werden. Genauso wenig wie Fernsehen dient der Computer als Babysitter. Pädagogen raten seit jeher, dass Eltern sich beim Fernsehen neben ihre Kinder setzen und nachher über das Gesehene sprechen. Bei den neuen Medien ist dies genauso.
 

 

Computer und Internetzugang
2002 verfügten 67% der Haushalte mit Kindern über einen Computer und 47% über einen Internetzugang. 2013 besitzen bereits 91% der Haushalte mit Kindern über einen Computer und 89% über Internetzugang. Dennoch haben nur 17% der Sechs- bis Elfjährigen einen eigenen Computer und 11% einen Internetzugang. Vor unangenehmen Erfahrungen sind nur wenige Haushalte geschützt. Unter den internetnutzenden Kindern geben nur 22% an, dass bei ihnen zuhause eine Kindersicherung zum Surfen installiert ist. Bücherlesen und Fernsehen sind weiterhin beliebte Freizeitbeschäftigungen. Am Computer vertreiben sich Kinder und Jugendliche die meiste Zeit mit Spielen, Arbeiten für die Schule und das Schreiben von Texten.

Mit etwa 14 Jahren ändert sich bei den meisten Kindern die Nutzung "neuer Medien". Die Häufigkeit und Intensität der Internetnutzung steigt stark an. Vor allem kommunikationsbezogene Medien wie Communities oder Musikangebote im Internet gewinnen an Bedeutung.

Soziale Netzwerke
Soziale Netzwerke sind den meisten 6- bis 13-Jährigen mittlerweile vertraut. Fast die Hälfte dieser Altersgruppe kennt irgendeine Art von Community näher. Insbesondere für Jugendliche hat die Bedeutung sozialer Netzwerke u.a. auch in der Kommunikation mit Gleichaltrigen deutlich zugenommen. Laut der ARD-ZDF-Onlinestudie sind mittlerweile 80% der Jugendlichen von 14 bis 19 Jahren mindestens einmal pro Woche in sozialen Netzwerken.

Seiten für Kinder
Die Anzahl privater Kinderseiten ist stark gewachsen. Es gibt liebevoll gestaltete virtuelle Kinderspielplätze, Seiten von Fernsehsendern, Spielzeugherstellern, Rundfunkanstalten, Umweltorganisationen u.a. Es existiert sogar eine deutschsprachige Suchmaschine (www.blinde-kuh.de) für kindgerechte www-Angebote. Dort sowie auf vielen anderen Internetseiten, finden Eltern auch Sicherheitsempfehlungen, wie sie ihre Kinder vor dem Internet schützen können. Für Kinder selbst gibt es ebenfalls Tipps, die ihnen sagen, wie sie sich im Netz schützen können. Stoßen Kinder auf Internetseiten oder Inhalte, die ihnen Angst machen, sollte dies unbedingt gemeldet werden (z.B. bei www.jugendschutz.de).

Sicherheit
Die Europäische Initiative für mehr Sicherheit im Internet, klicksafe.de, gibt Eltern und Kindern Tipps für den richtigen Umgang mit dem Internet. Dort finden Sie auch eine Einführung für den Jugendschutzfilter JusProg und Leitfäden für die Kommunikation im Netz.

Die Seite Saferinternet.de hat wichtige Adressen rund um das Thema "Internet" gesammelt, wie klicksafe, die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer (Helpline).