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Neues / Lexikon

 

Lexikon IT 2012

-A-
 

ACPI - Advanced Configuration and Power Interface ( Konfigurations- und Energieschnittstelle ). Wurde von Microsoft und Toshiba entwickelt und erlaubt es dem Betriebssystem auf den Stromverbrauch einzelner PC-Komponenten Einfluss zu nehmen. So lassen sich zB. DVD Laufwerke im Stromsparmodus betreiben.

Active-X - Von Microsoft entwickelte Sicherheitslücke für den Microsoft Internet Explorer. Erlaubt Fremdanbietern den Zugriff auf den Rechner eines Anwenders.

Administrator - "Verwalter" - Softwaretechnischer Betreuer eines Computersystems. Auf Systemen, die über Möglichkeiten zur Regelung von Zugriffsrechten verfügen, ist der Administrator die Person mit den weittestgehenden Rechten. Auf Unix-Systemen heißt der Administrator Root.
AGP -
Accelerated Graphics Port (beschleunigter Grafikanschluss )- sehr weit verbreiteter Grafikkartenport auf modernen Mainboards. Wird mit 66MHz Bustakt betrieben. Aktuelle Modi sind 1x, 2x und 4x wobei AGP 1x eine Bandbreite von 266MByte/s , AGP 2x von 528MyteB/s und AGP 4x von 1056 MByte/s besitzt.

Algorithmus - Folge von eindeutigen und schrittweise in einer bestimmten Reihenfolge ausführbaren Anweisungen, zum Beispiel ein Computerprogramm.

Alpha Blending - Jedem Dreieck wird neben den Farbinformationen (RGB - Rot, Grün, Blau-Anteil ) auch Informationen zur Lichtdurchlässigkeit ( Transparenz ) zugeordnet. Der Wert, der diese Informationen enthält nennt sich Alpha-Wert. Je höher der Alpha-Wert, umso stärker beeinflusst der zuvor berechnete Hintergrund den Wert des neues Pixels. Das bereits gespeicherte Pixel wird also aus dem Grafikkartenspeicher gelesen und definiert zu einem großen Teil das Aussehen des neues Pixels. Deshalb wird Alpha Blending größtenteils bei Explosionen und Raucheffekten und zur Darstellung von Glas genutzt.

Alpha Kanal - Der Alpha Kanal beschreibt die Transparenz einer Farbe und ist so neben den RGB-Werten (Rot, Gelb Grün ) für die Mischung der Farbe verantwortlich.

Alpha-Stipple - ist ein Emulationsverfahren für Alpha-Blending und wird von vielen alten Grafikchips verwendet.

AMI-BIOS - AMI ist neben Award ein großer BIOS Hersteller für Mainboards. Die Produkte der Firma werden daher AMI-BIOS genannt.

Analog - besitzt zwei Bedeutungen: Einmal kennzeichnet es eine kontinuierliche Wertemenge, und weiterhin bedeutet es gleichartiger Weg.

Anisotropisches Filtering - (mehrschichtiges Filtern ). Derzeit am weitesten fortgeschrittene Filterverfahren. Dabei wird der Effekt des trilinearen Filters durch weitere Filter verstärkt.

Anti-Aliasing - genereller Bergriff für Maßnahmen, die gegen Bildfehler ( Aliasing ) gerichtet sind. Meist gleichzusetzen mit Kantenglättung, also mit der Beseitigung von hässlichen Treppeneffekten bei Polygonübergängen.

API - ( Application program interface ) "Schnittstelle für Anwendungsprogramme". Die Nutzung von APIs erlaubt es Softwareentwicklern, Anwendungen zu schreiben und dabei bereits vorhandene, standardisierte Bibliotheksroutinen zu nutzen.

Artefakte - sind Bildfehler, die durch Treiber oder Hardwareprobleme ( zu starkes übertakten ) entstehen. ATX - Layoutform für PC-Mainboards, Netzteile und Gehäuse. Ist ein festgelegter Standart von Anschlüssen und Bohrungen um Kompatibilitätsprobleme auszuschließen. Durch ATX Bauweise soll eine bessere CPU Kühlung gewährleistet werden und die Kabellänge für Festplatten und andere Laufwerken. Außerdem kann bei ATX Komponenten der Rechner automatisch starten und abschalten. Auslagerungsdatei - Datei auf der Festplatte, auf der aktuell laufende Programme gespeichert werden, wenn der Arbeitsspeicher zu knapp wird. Die Auslagerungsdatei kann vom Betriebssystem je nach Bedarf in der Größe angepasst werden.

-B-

 


 

Bandbreite - Eigentlich die Differenz zwischen der niedrigsten und der höchsten Frequenz, die auf einem Übertragungskanal möglich ist. Im Bereich der digitalen Telekommunikation wird unter Bandbreite die Menge an Daten verstanden, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums einen Übertragungskanal passieren kann. Die Bandbreite wird hier in bps (Bit pro Sekunde) gemessen.

Backface Curling - ist ein Vorgehen, das auch verdeckte Flächen aus jeder Perspektive neu berechnet. Benchmark - ist ein Programm zum Testen der Geschwindigkeit des Computers. Durch die Ergebnisse beim Benchen kann man unterschiedliche PC-Komponenten und und Konfigurationen sehr gut miteinander Vergleichen.

Bildsynchronisation - Beschreibt die Zusammenarbeit zwischen Grafikkarte und Monitor. Auch als VSync bekannt. Ohne VSync rechnet die Grafikkarte ohne Monitorrücksprache.

Bildwiederholfrequenz - ( Vertikalfrequenz ) wird in Hz gemessen und gibt die Anzahl der dargestellten Bilder pro Sekunde an.

Bilineares Filtering - Glätten und verschönern von Texturen. Das bilineare Filtering ist eines der ersten, aber auch wichtigsten 3D-Features. Per Texture Mapping erzeugte Texturen zeigen, wegen des Point-Samplings, beim Betrachten aus kurzer Distanz, dass mehrere Pixel in einem Farbwert wiedergegeben werden. Das bilineare Filtering verhindert dies. Hier wird der Farbwert von vier nebeneinander gelegenen Pixeln gemischt und dann wieder gegeben, was die Texturen ungleich schöner aussehen lässt.

binäre Vielfache - Um endlich den Streit darüber zu beenden, ob ein KByte denn nun 1000 oder 1024 Byte sind und ob eine 10-GByte-Festplatte eine Kapazität von 10.000.000.000 oder von 10.737.418.240 Byte hat, ist man dabei, die binären Vielfachen auch sprachlich deutlich von ihren dezimalen Verwandten abzuheben. Folgende Regelung wurde von der IEC vorgeschlagen:

·         Ki, kibi = 210 (1024)

·         Mi, mebi = 220 (1048576)

·         Gi, gibi = 230 (10737418240)

·         Ti, tebi = 240 (1,09951e+13)

Ein Einheitenmonster bleibt die 90-mm-Diskette, die irgendwelche Überseevölker 3,5-Zoll-Diskette nannten, was ängstliche Händler hierzulande flugs mit 25,4 multiplizierten, um sich mit dem Verkauf von 88,9-mm-Disketten vor Abmahnungen durch wildgewordene Anwälte zu schützen. Ups, jetzt bin ich abgeschweift. Jedenfalls wird diese 90-mm-Diskette auch als 1,44-Megabyte-Diskette gehandelt. Hier zeigt sich nun wahre Diplomatie, denn die Kapazität von 1.474.560 Byte (2 Seiten mit je 80 Spuren mit je 18 Sektoren mit je 512 Byte) ergibt sich nur dann, wenn man 1,44 * 1024 * 1000 rechnet.

BIOS - (Basic Input/Output System): Das ‘Ur-Programm’ des Rechners, das zentrale Aufgaben wie zum Beispiel Festplattenzugriffe im Hintergrund steuert.

Bit - Kürzel für Binary Digit, Binärziffer. Die kleinste Informationseinheit, die ein Computer darstellen kann. Symbolisch 0 oder 1, technisch Spannung oder keine Spannung. Der Begriff wurde 1949 von dem Mathematiker John Tukey (Princeton University) geschaffen.

boxed - Packet aus Prozessor und passendem Kühler von einem Hersteller. Dazu wird noch ein Echtheitszertifikat ausgestellt und am bekommt in der Regel länger Garantie. Die mitgelieferten Kühler sind aber meist am Leistungslimit und somit nicht zum Übertakten geeignet.

bps - Bit pro Sekunde. Maß für die Geschwindigkeit einer seriellen Datenübertragung

Buffer - Bereich innerhalb eines Grafikkartenspeichers. Er wird dynamisch erstellt und beinhaltet ein komplettes Bild. Unterschieden wird in Front und Back Buffer.

Bug - Versteckter Hard- oder Softwarefehler. Die Bezeichnung wird bereits seit dem 19. Jahrhundert verwendet. Die Legende, dass Bug auf die Entdeckung einer toten Motte als Fehlerursache bei einem teilweise elektromechanischen Computer (dem Mark II) zurückgeht, ist insofern richtig, als es sich hier um das erste tatsächliche Insekt handelte, das Ursache eines Bugs war. Das Tier war mit seinen Flügeln zwischen die Kontakte eines Relais (ein durch einen Elektromagneten betätigter Schalter) geraten. Die verantwortliche Wissenschaftlerin, Grace Murray Hopper (1906-1992), fand die Entdeckung eines echten Bugs als Fehlerursache so bemerkenswert, dass Sie das ganze Insekt am 9. September 1947 um 15:45 Uhr in das Computerlogbuch klebte.
Programme, die während der Testphase eines Programms detaillierte Informationen über den Zustand des ausführenden Rechners machen, werden auch heute noch "Debugger" genannt

bulk - Auslieferungsform von PC-Hardware. Als "bulk" gekennzeichnete Geräte sind in der Regel nicht für Endverbraucher bestimmt, sondern für Hersteller und Werkstätten. Wer auf Verpackung, Treibersoftware und Handbuch verzichten kann, spart jedoch gelegentlich ein paar Mark. Gegensatz: retail . Bumpmapping - Verfahren zur realistischen Darstellung von Polygonoberflächen. Ist je nach Berechnungsart sehr aufwendig, vor allem für ältere Grafikkarten.

Burn Proof - Mechanismus zur Verhinderung von Buffer Underruns. Reißt der Datenstrom beim Brennen ab, so merkt sich der Laser diese Stelle und setzt dort wieder an, wenn der Datenstau behoben ist. Somit sind Fehlbrände weites gehend ausgeschlossen.

Bus - Bündelung von Daten- Adress- und/oder Steuerleitungen. Bei den ersten IBM-PC-kompatiblen Computern gab es zuerst einen 8 Bit breiten Datenbus und einen 20 Bit breiten Adressbus (damit konnte 1 MByte RAM adressiert werden).
Beim IBM AT wurde der Datenbus auf 16 Bit und der Adressbus auf 24 Bit (16 MByte RAM) erweitert.
Als man in den 80er Jahren feststellte, dass ein 16 Bit enger Datenbus, der mit nicht einmal 10 MHz getaktet wird, ein völlig ungeeignetes Bestandteil eines leistungsfähigen Computers ist, entwickelten mehrere Hersteller Alternativen dazu. IBM ging mit seinem Microchannel kläglich unter. Der VESA-Local-Bus mit 32 Bit breitem Datenbus und 30 Bit breitem Adressbus (1 GByte RAM adressierbar) entwickelte sich dann zu DEM Standard bei den neu aufkommenden 486er-Prozessoren und wurde Mitte der 90er Jahre restlos vom PCI-Bus verdrängt. Dieser hält sich nun seit fast 8 Jahren und wird wohl noch eine Weile Standard bleiben.
Weitere Bus-Systeme in PCs sind der SCSI-Bus (für alle Arten von Peripheriegeräten), der Floppy-Bus (für Disketten und einfache Streamer) und der IDE-Bus (für IDE-Festplatten und andere Laufwerke)

Byte - Ein Byte ist in Microcomputern die kleinste einzeln adressierbare Gruppe von Informationseinheiten. In einem Byte kann zum Beispiel ein einzelner Buchstabe des ASCII-Codes, ein Bildpunkt mit einer von 256 Farben oder acht monochrome Bildpunkte gespeichert sein. Intern ist ein Byte eine aus 8 Bit bestehende Dualzahl. Der Name Byte leitet sich übrigens daraus ab, dass Bit soviel wie "Bisschen" heißt. Ein großes Bisschen ist schon ein richtiger Bis, ein Byte eben.
Nebenbei: da Byte auch eine Maßzahl für Speichergröße ist, gibt es hier oft grammatikalische Probleme. Genauso wie ein Westernheld nicht sechs Füße, sondern sechs Fuß hoch ist, hat ein Kilobyte nicht 1024 Bytes, sondern 1024 Byte. Die Deutsche Sprache ist hier jedoch flexibel: schließlich macht es auch keinen Unterschied, ob Sie zwei Glas Wein oder zwei Gläser Wein getrunken haben.

-C-

 


 

Cache - Als Cache [Käitsch] bezeichnet man einen Speicherbereich, auf den sehr schnell zugegriffen werden kann und welcher häufig zu lesende Daten aus einem anderen Speicher enthält und damit eine Anwendung beschleunigt.

CCD - Charged Coupled Device ist ein Halbleiterbauteil, das optische Signale in Spannungsimpulse umwandeln kann. Somit können zB. Scanner und digitale Kameras Bilder in den PC einlesen.

Clipboard - wörtlich: "Klemmbrett" - ein vom Betriebssystem verwalteter Speicherbereich (unter Windows "Zwischenablage" genannt), um Texte, Grafiken oder andere Informationen zwischen verschiedenen im Speicher gehaltenen Programmen auszutauschen, ohne sie extra als Datei speichern zu müssen. Clipping - Ausschnitt. Um derzeit nicht sichtbare Pixel nicht berechnen zu müssen, wird das Clipping zur Hilfe gezogen. Es werden alle nicht sichtbaren Pixel und Polygone abgeschnitten. Kommt es zu Clipping-Fehlern, so werden einzelne Texturen nicht korrekt oder durchsichtig dargestellt.

Cluster

1.      Zuordnungseinheit auf Festplatten mit FAT-Dateisystem. Weil nicht jeder 512 Byte große Sektor einer Partition einzeln verwaltet werden kann, fasst man mehrere Sektoren zu einem Cluster zusammen.
Unter dem für DOS und Windows 95a typischen FAT16-Dateisystem ist eine Festplattenpartition in maximal 216 Cluster mit jeweils maximal 215 Byte aufgeteilt. Daraus ergibt sich eine theoretische maximale Partitionsgröße von 65.536 x 32.768 = 2.147.483.648 Byte (2 Gigabyte). Tatsächlich ist die maximal mögliche Partitionsgröße etwas kleiner, weil die Festplatte nur zylinderweiße partitioniert werden kann.

2.      Gruppe von zusammengeschalteten Einzelrechnern. Bei entsprechender Softwareausstattung kann ein Cluster wie ein einziger Rechner mit gigantischer Rechenleistung angesprochen werden

 

C-MOS - Complementary Metal Oxide Semiconductor (Gegensätzlicher Metalloxidleiter ) CMOS ist eine Technologie, mit der viele Halbleiterbauelemente auf einem geringen Raumzusammengefasst werden können. CMOS-Chips finden sich oftmals als Dauerspeicher für die BIOS-Einstellungen des Motherboards.

Compiler - Programm, das menschenlesbare, in einer Programmiersprache geschriebene, Quelltexte komplett in ausführbare Maschinenprogramme übersetzt. Findet die Übersetzung dagegen erst schrittweise während der Programmausführung statt, spricht man von einem Interpreter.

Composite-Vidio - Die Datenübertragung von Videoinformationen mit einer Chrominanz- (schwarz-weiß) und Luminanzcodierung (Farbe).

Controller - Steuereinheit. Controller sind Geräte, die für die Steuerung von Geräten und Maschinen zuständig sind.
Im PC-Bereich hält sich hartnäckig die Bezeichnung "Festplattencontroller" anstelle des korrekten Begriffs "Hostadapter", obwohl Festplatten seit 10 Jahren nicht mehr über externe Steuereinheiten angesprochen werden, sondern alle wesentliche Elektronik integriert haben.

Cookie - (wörtl. "Keks") Eine Textinformation, die von einem Web-Browser auf dem PC eines www.Besuchers angelegt und bei späteren Besuchen wieder ausgelesen werden kann. Das können vom Benutzer gewählte Voreinstellungen sein, es können aber auch - vom Benutzer unbemerkt - Informationen zur Ausspähung des Surfverhaltens in Cookies abgelegt werden.

Core - ( Kern ) Bezeichnung für den Prozessorkern.

CPU - Central Processing Unit. Das Bauteil in einem Computer, welches die Befehle eines Programms ausführt. Es gibt in IBM-kompatiblen PCs eine Vielzahl unterschiedlicher Typen. Am Anfang der Ahnenreihe (soweit es PCs betrifft) stand die Intel 8088-CPU, welche auf 8 Bit Speicher gleichzeitig zugreifen konnte und mit 4,77 MHz getaktet war. Bereits zu dieser CPU gab es ein besseres und billigeres Modell eines anderen Herstellers: Bis aufs letzte der 40 Beinchen identisch war die NEC V20-CPU, welche schneller war und mehr Befehle kannte. Mit der Einführung des IBM AT kam auch die Intel 80286-CPU, die einen größeren Speicher ansprechen und gleichzeitig auf 16 Bit Speicher zugreifen kann, gefolgt von der 80386-CPU, welche einen gleichzeitigen Zugriff auf 32 Bit Speicher ermöglicht. Eine 80486-CPU ist in erster Linie die Vereinigung einer 80386-CPU und eines Arithmetikprozessors auf einem Chip. Aus markenschutzrechtlichen Gründen heißen die Nachfolger nicht mehr Intel 80(5,6,7,...)86, sondern Intel Pentium (I, II, III, IV, ...). Die vom Preis-Leistungsverhältnis aktuelle Alternative zu Intel stammt heute aus dem Hause AMD.
Peripheriegeräte, wie Drucker oder Modems, haben ebenfalls fast immer eine eigene CPU. Bereits der erste HP DeskJet hatte zum Beispiel eine Z80-CPU, denselben Typ von Mikroprozessor, mit dem beispielsweise auch die Heimcomputer der CPC-Serie von Amstrad ausgestattet waren. Größere Laserdrucker können durchaus über mehr Rechenleistung als der PC verfügen, an den sie angeschlossen sind.

CRT - Cathode Ray Tube (Kathodenstrahlröhre) Das Prinzip der Braunschen Röhre wird hier zum Erzeugen von Bildern genutzt. Herkömmliche Fernsehgeräte funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Gezielte Fokussierung und Ablenkung eines Elektronenstrahls, der bestimmte Punkte einer fluoreszierende Scheibe zum Leuchten anregt.

CSS - Cascaded Style Sheets - Formatvorlagen für HTML-Dateien. CSS erlauben es HTML-Setzern auf wunderbar einfache Weise, einer Vielzahl von Seiten ein einheitliches Layout zu geben.
Seiten von Autoren, die nicht mit CSS umgehen können, erkennt man daran, dass die Quelltexte mit Font-Tags zugemüllt sind und lauter unnütze Tabellen und Leerzeilen zum Zurechtfrickeln von Rand- und Zwischenabständen enthalten. CSS folgen einem weltweit einheitlichen Standard und werden von allen guten Browsern korrekt interpretiert. Die Autoren des Netscape Navigators (zumindest bis zur Version 4.75) haben leider keine großen Ambitionen in Bezug auf die korrekte Implementierung von CSS-Elementen. .

Curved Surfaces - Allgemeiner Begriff für die Darstellung von Spielobjekten durch gekrümmte Oberflächen anstatt durch klobige Polygone.

-D-

 


 

DAC - Digital Analog Converter. Ein DAC wandelt digitale Informationen um in ein analoges Signal, z. B. um Geräusche, die sich in digitaler Form auf der CD befinden, hörbar zu machen. Ein DA-Wandler stellt also in gewisser Weise ein Gegenstück zum AD-Wandler dar.

Datei - sind die kleinsten dem Anwender zugänglichen Verwaltungseinheiten. Sie enthalten Programme oder Daten. Die Informationen, die der Computer verwendet, werden in Dateien gespeichert. Die Anweisungen zur Ausführung eines Programms werden in Programmdateien und die Informationen, die mit einem Programm erstellt wurden, in Datendateien gespeichert. Darüber hinaus verwaltet MS-DOS die Anschlüsse, den Monitor, die Tastatur usw. als Dateien.
Eine Datendatei ist eine Sammlung gleichartiger Datensätze, vergleichbar einer Kartei mit gleichartigen Karteikarten.
In bezug auf die Textverarbeitung wird als Textfile oder Textdatei ein Text/Dokument verstanden. Eine Textdatei kann unter einem Dateinamen abgespeichert werden und später wieder geladen werden. Der Dateiname besteht bei MS-DOS aus maximal 8 Zeichen, evtl. erweitert um einem Punkt und einer sog. Extension/Erweiterung von 3 Zeichen (z. B. angebot1.txt).

Datenformat - jedes Programm enthält eine bestimmte Definition, die bestimmt, wie die anfallenden Daten gespeichert werden. Ein Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen ist nur möglich, wenn diese das entsprechende Datenformat verstehen / importieren können. Ansonsten müssen Konvertierungsprogramme dazwischen geschaltet werden

Datenkompression - Verwendungsbeispiel: Bei digitalem Video fallen enorme Informationsmengen an. Ohne Maßnahmen zur Datenreduktion füllt ein 90-min-Spielfilm über 120 GByte (1 GByte = 1000 MByte, 120 GByte sind ca. 200 volle CDs). Für CD-ROM-Laufwerke ist der Umgang mit diesen enormen Datenmengen nicht praktikabel. Um der gigantischen Datenflut Herr zu werden, speichern entsprechende Verfahren (z.B. MPEG ) u.a. nicht jedes Einzelbild, sondern nur die Veränderung von Bild zu Bild. Dadurch ergibt sich eine Reduktion auf etwa 0,7 % der ursprünglichen Datenmenge.

dBase - Bezeichnung für ein Datenbankprogramm der Firma Ashton Tate. Diese wurde 1991 von der Firma Borland übernommen und das Programm zu einer Windows-Version weiterentwickelt. Vor allem durch seine große Verbreitung in den 80er Jahren entwickelte sich dBase und sein Dateiformat in der Version III und IV zu einem allgemeinen Standard für Datenbanken. Die Version 5.0 hat dagegen an Bedeutung verloren. dBase ist eine relationale Datenbank, die als Datenbanksprache SQL verwendet und Abfragen nach der query-by-example Technik (Abfrage durch Beispiele) ermöglicht

DDC - Display-Data-Channel. Sind Monitor und Grafikkarte DDC-fähig, tauschen beide über das Betriebssystem ihre Informationen aus und stellen sich optimal aufeinander ein. Mittlerweile gibt es drei DDC-Varianten: DDC1, DDC2 und DDC2AB

·         DDC1-Standard: Der Monitor sendet seine Identifikationsdaten an die Grafikkarte, die die Daten steuert und anpaßt

·         DDC2-Standard: Monitor und Grafikkarten tauschen gegenseitig ihre Informationen aus und stellen sich automatisch aufeinander ein.

DDR RAM - Double Data Rate RAM. Beim DDR RAM werden pro Taktzyklus 2 Datenpakete versendet (bei SDRAM - single data). Deswegen entsteht ein effektiver Takt, der doppelt so hoch ist wie der eigentliche Takt, mit dem der Speicher betrieben wird. Aus Marketinggründen wird oftmals der effektive Takt angegeben und nicht der reale.

Im Gegensatz zu SDRAM hat DDR-RAM eine höhere Bandbreite und somit je nach Anwendung 5 -15 Prozent mehr Leistung.

Detonator (Treiber) - ist ein von der Firma vVidia speziell für seine Grafikchips entwickelter Allroundtreiber. In der Regel taucht jede Woche ein neuer Betatreiber im Netz auf :-)

Dezibel - (db) Der numerische Ausdruck für die relative Lautstärke

DFÜ-Netzwerk - Datenfernübertragungs-Netzwerk. Bestandteil von Windows, der Computer per Modem oder ISDN-Karte miteinander zu einem Mini-Netzwerk über eine größere Distanz vereint. Es wird auch dazu benutzt, Online-Dienste anzuwählen. Voice-Funktionalität, Faxübermittlung und Eurofile-Transfer sind nicht möglich.

Das DFÜ-Netzwerk ist eine Möglichkeit, Verbindung zum Internet zu bekommen.

Digital - abgeleitet von digitus : Finger. Speichern und Verarbeiten von Informationen nur im Rahmen genau definierter Werte - Zwischenwerte sind nicht möglich. Im EDV-Bereich setzen sich alle Informationen aus den Grundwerten 1 und 0 zusammen. Das Gegenstück zu digital ist analog.

DIMM - Dual Inline Memory Module: Speichermodule mit 168 Pins (zB. SDRAM )

DIP Schalter / DIP Switch Dual Inline Package Schalter. Besonders kleine Schalter an Bauelementen, die üblicherweise in einer Reihe angeordnet sind und jeweils zwei Stellungen einnehmen können. Dadurch können elektronische Geräte konfiguriert werden.

Direkt X - ist ein von Microsoft für Windows Betriebssysteme entwickeltes Softwarepaket für Sound- und Grafikwiedergabe für Hochleistungsanwendungen wie z.B.: Spielen.

Dithering - schwanken/zittern. Entspricht in etwa der deutschen Bezeichnung 'Rasterung'. Verfahren bei der Bildverarbeitung, meist der Bilddarstellung am Monitor und der Ausgabe auf Druckern, um mit den vorhandenen Geräten eigentlich nicht darstellbare Farben und Graustufen durch eine Variation in der Häufigkeit von Farbpunkten zu simulieren. Aus einer entsprechenden Entfernung erkennt das menschliche Auge keine einzelnen Punkte mehr, sondern Mischtöne. Mit dem Dithering lassen sich aus den Punkten verschiedener Grundfarben über die gemeinsam bedeckte Fläche neue Zwischenfarben simulieren. Besonders wichtig ist das Verfahren aber bei der Ausgabe von Bildern auf monochromen Druckern wie z. B. Laserdruckern. Da diese nur schwarze, gleichgroße Druckpunkte ausgeben können, lassen sich Graustufen nur durch unterschiedlich dicht gesetzte schwarze Punkte simulieren. Im Gegenzug dazu kann der Drucker nun aber seine volle Druckauflösung nicht mehr ausnutzen, da die Druckpunkte ja nun in einem Streuraster zur Simulation der Graustufen eingesetzt werden, was zu einer Verringerung der Bildschärfe führt. Vergleichbar hierzu bieten einige Scanner oder Bildverarbeitungsprogramme schon vor dem Druck die Option des Bild-Ditherings an.

DLL - Dynamic Link Library oder auch Data Link Library; Dynamische Funktionsbibliothek für Windows-Programme; Bezeichnung für eine Software-Technik von Windows, die Programmroutinen in Form einer Bibliothek den unter Windows laufenden Programmen zur Verfügung stellt. Dies erleichtert dem Programmierer die Arbeit, da er z. B. die zum Drucken oft benötigte Programmroutine nicht erneut eingeben muß. Die Routine ist schon vorhanden und muß nur noch vom Programm aus aufgerufen werden. Es spart auch Platz auf der Festplatte, da alle Programme, die eine Druckroutine benötigen, die in der DLL vorhandene nutzen können und nicht eine eigene enthalten müssen. DLL-Dateien sind durch die entsprechende Extension zu identifizieren.

DMA - Direct Memory Access. Direkter Speicherzugriff. Dies ist ein Datenübertragungsverfahren, bei dem der Datentransfer zwischen Systemkomponenten ohne die Hilfe der CPU erfolgt

DPI - Dots per Inch (Punkte pro Zoll). Maß bei Druckern und Scannern für die Detailgenauigkeit der eingescannten bzw. ausgedruckten Dokumente.

DSL - Digital Subscriber Line-Technologie. DSL bietet eine Technologie, um das Internet mit 1,5 Millionen Bits pro Sekunde über Kupferleitungen zu betreiben.

-E-

 


 

Editor - Programm zur Bearbeitung von Dateien.

EDV - Elektronische Datenverarbeitung. Der Begriff ist heute etwas angestaubt, weil kein gesunder Mensch mehr größere Datenmengen nichtelektronisch verarbeitet.

Emotion - Zeichenkombinationen, die den Gesichtausdruck des Schreibers widerspiegeln (ungeübte Leser sollten zur besseren Erkennung das linke Ohr auf die linke Schulter pressen) und so dafür sorgen, dass Adressaten humorvoller Bemerkungen, wenn sie den Witz schon nicht verstehen, wenigstens erkennen, dass eine Äußerung witzig gemeint ist.

·         :-) Ich freue mich ("Smiley").

·         ;-) "Gelle?", freundliches Zublinzeln, "dies war witzig gemeint".

·         :-( Ich bin sauer oder traurig ("Frowney").

·         :*) Ich stehe unter dem Einfluss ethanolhaltiger, stimmungsaufhellender und gefäßerweiternder Flüssigdrogen.

·         %-) Völlig benebelt.

·         #-) Mit der Hand vor die Stirn/Augen patschend.

·         :-p Bäh! :-)

·         :-9 Hmm, lecker!

·         :-6 Örks, Würg!

·         :-[ Netter Vampir sucht freundlichen Blutspender ;-)

·         %-6 Die selbstgesammelten Pilze waren nicht so gut...

Engine - Maschine. Bezeichnet das Grundbestandteil eines Spieles. Definiert die Grundregeln für Spielabläufe, von der Grafik über Sound bis hin zur künstlichen Intelligenz der Spielfiguren. Enviromental Mapping - ( Umgebung , Abbildung ) Technik, die genutzt wird, um Reflexionen der Umwelt auf verschiedenen Oberflächen darzustellen. Z.B. die Spiegelung der Umgebung auf der der glattpolierten Karosserie eines Autos in Gran Turismo 3. Die Environment Map hat jedoch den Nachteil, dass diese immer wieder (wie eine Bump Map) berechnet werden muss.

Ethernet - Typ eines lokalen Netzwerkes (LAN), das von Robert Metcalfe 1972 im Xerox Palo Alto Research Center (PARC) entwickelt wurde. Wurde nach IEEE 802.3 standardisiert und erlaubt eine Bandbreite von 10 Megabit/s. Die Weiterentwicklung Fast-Ethernet kann 100 Megabit/s übertragen. Explorer - "Forscher, Erkunder" - Programme mit ähnlichem optischen Aufbau wie der Microsoft Windows Explorer werden der Familie der Explorerprogramme zugeordnet. Sie weisen in der Regel zwei Bildschirmfenster auf. Im linken findet man eine Baumstruktur und im rechten korrespondierende Inhalte zum jeweils links aktivierten Baumelement.

-F-

 


 

Farbtiefe - Wird in Bit gemessen. Legt fest, mit welcher Genauigkeit das theoretisch unendliche Farbspektrum vom PC nachempfunden werden kann. Je mehr Speicher ein Pixel im Grafikspeicher belegt, desto mehr Farbwerte sind möglich. Bei 8 Bits sind dies 28=256, bei 32-Bit 2 (hoch) 32 = 16,7 Mio. Farben.

FAT - File allocation table - Dateizuordnungstabelle. Unter MS-DOS ist jeder Datenträger in höchstens 65.535 (FAT16) oder 4.294.967.295 (FAT32) Zuordnungseinheiten ( Cluster ) aufgeteilt, die je nach Gesamtgröße des Datenträgers zwischen 512 Byte und 64 kByte groß sind. In der FAT wird vermerkt, ob ein Cluster frei, defekt oder einer Datei zugeordnet ist.

FDISK - Unter DOS und UNIX gebräuchlicher Name für ein Programm zur Partitionierung von Festplatten. Während die UNIX-Versionen des Programms ausreichend dokumentiert sind, wird bei der Auslieferung der Microsoft-Varianten gern die Dokumentation "vergessen".

Filtering - Rechenoperation, bei dem Farbwerte vermischt werden. Dazu werden je nach Filtering-Art mehrere Farbwerte angrenzender Bildpunkte verwendet.

Firewall - Firewall-Software dient dazu, Netzwerke so voneinander abzuschirmen, dass ein Ausspähen und Manipulieren der Daten hinter der Firewall erschwert wird und dennoch die notwendigen Kommunikations- und Transferfunktionen zwischen den Netzwerken funktionsfähig bleiben. Oft wird ein eigenständiger Rechner für diese Aufgabe eingesetzt.

Flash ROM - Normalerweise können ROMs nur gelesen und nicht geschrieben werden. Flash ROMs können beschrieben werden, Ihr Speicher ist jedoch im Gegensatz zum RAM nichtflüchtig, d.h. er bleibt auch nach dem Ausschalten erhalten.

Flat Shadding - Alte Methode um Polygone aus Dreiecken mit einem eigenen Farbwert zusammen zu setzen. Flat Shadding wurde früher öfter benutzt, um Schatten und ähnlich dreidimensionale Effekte darzustellen, heutzutage wird es jedoch kaum mehr benutzt.

FLOPS - Floating Point Operations per Second ( Fließkomma-Operationen pro Sekunde ) Bezeichnet das Maß der Prozessorleistung bei besonders rechenintensiven Anwendungen. Moderne Computer liegen in der Größenordnung von Teraflops (Billionen FLOPS).

Font - Schriftart. Bekannte Fonts im EDV-Bereich sind beispielsweise Courier, Helvetica, Arial oder Univers

FPU - Floating Point Unit ( Gleitkomma Einheit): ist für die Berechnung von Fließkommazahlen verantwortlich. Dies ist für die entgültige Geschwindigkeit eines Chips sehr wichtig, da Fließkommazahlen sehr viel häufiger als Integerzahlen vorkommen.

Fragmentierung: (Zerstückelung) Tritt bei Festplattem auf. Es kann der Fall auftreten, dass beim Speichern einer Datei nicht genügend Festplattenplatz frei ist, um die Datei in einem Block zu speichern. Dann wird die Datei aufgeteilt an verschiedenen Orten auf dem Datenträger gespeichert. Beim lesen der Datei sucht der Computer die Fragmante auf der Festplatte setzt diese wieder zusammen. Das ganze dauert länger, ale wenn die Daten auf einem Block gespeichert sein würden. Erreichen kann man das durch das Defragmentieren.

Frame - Wörtl. Rahmen - rechteckiger Bereich eines Browserfensters. Die Anordnung aller Einzelframes nennt man Frameset. In www.Browsern kann das Anzeigefenster so in Frames aufgeteilt werden, dass mehrere HTML-Seiten gleichzeitig angezeigt werden können. Üblicherweise bleibt ein kleiner Frame konstant und zeigt Navigationselemente für eine Site an, und ein großer Frame zeigt die Inhalte der einzelnen Seiten. Frames können tückisch sein, wenn der Webdesigner es unterlässt, beim Verlinken fremder Sites das Frameset wieder zu entfernen. Deutsche Gerichte vertreten hier gelegentlich die Meinung, man mache sich damit die Inhalte der fremden Seiten zu Eigen. Noch ungeklärt ist die Frage, ob nur direkte Links strafbar sind oder auch Links "um drei Ecken".

FSB - Front side bus. Kurzer Datenbus zwischen der CPU und dem L2-Cache .Da der FSB in der Regel höher getaktet wird als der Systembus auf dem Mainboard wird er gerne für Werbezwecke herangezogen.

FTP - File Transfer Protocol: FTP ist ein gängiges Protokoll um im Internet Daten zu transferrieren. Füllrate - Maß für die Zeichengeschwindigkeit eines Grafikchips. Kann in Pixeln (Pixelfüllrate) oder in Texeln (Texelfüllrate) ausgedrückt werden.

-G-

 


 

GDI - Graphic Device Interface. Das GDI sorgt für die Verwaltung diverser Grafikausgaben an verschiedene Geräte wie Grafikkarte, Monitor und Drucker.

Geometrische Transformation - Name für das Verfahren, um die dreidimensionale Position von Objekten im Raum darzustellen.

Gif - Das für die Firma Compuserve entwickelte graphics interchange format GIF [sprich: "Dschif"] ist ein verlustfrei komprimierendes, platzsparendes Rastergrafikformat, welches heute vor allem für Farbgrafiken mit scharfen Kontrastkanten, einfarbigen Flächen und transparenten Bereichen verwendet wird. Es ist neben dem JPEG-Format das am häufigsten im WWW anzutreffende Grafikformat.
GIF-Grafiken haben maximal 256 verschiedene Farben aus einer in der Grafik enthaltenen Palette. Jede Palettenfarbe hat dabei eine von 16,7 Millionen möglichen Farbnuancen.
Die ersten digitalisierten Farbfotos mit nennenswerter Verbreitung in einem DFÜ-Netz wurden in den 80er Jahren als GIF-Grafiken abgelegt.

Glide - von 3dfx entwickelte Grafikschnittstelle. Funktioniert nur mit 3dfx Voodookarten.

GPU - Graphics Processor Unit. Dieser Begriff wurde von nVidia für den geforce256 eingeführt. Bezeichnet heute allgemein den Grafikchip auf der 3D-Grafikkarte.

GUI - Graphical User Interface - Grafische Benutzeroberfläche, zum Beispiel Microsoft Windows, das Linux-KDE (K Desktop Environment), oder Apples Mac-OS. Alle GUI-Entwicklungen gehen auf Prototypen zurück, die in den 60er Jahren am XEROX Palo Alto Resarch Center entwickelt wurden.

-H-

 


 

Hacker - Meist autodidaktisch gebildete Soft- und Hardwarespezialisten, die sich vor allem an der Erforschung der Lösbarkeit bestimmter Problemstellungen, oft im Bereich der Datensicherheit, erfreuen.
Die meisten Pressemeldungen über "Hackerangriffe" sind falsch, da es sich in der Regel um Crackerangriffe handelt, die auch nur deshalb erfolgreich sind, weil die Zielsoftware entweder vom Design her Sicherheitslücken aufweist oder von den Verantwortlichen schlecht konfiguriert wurde.

HAL - Hardware Abstraction Layer. Der HAL ist ein Teil einer API und wird von API zu API verschieden benutzt. Bei Direct3D wird der HAL beispielsweise von System zu System zu abgeändert, dass er immer exakt die Funktionen und Features dieses Systems wiedergeben kann.

Hardware - In Deutschland Synonym für Geräte und Zubehör der Computertechnik. In Amerika ursprünglich nur Bezeichnung für Eisenwaren, mittlerweile ein umgangssprachliches Wort für Maschinen sowie mechanische und elektronische Geräte und Bauteile.

HDD - Hard Disk Drive =Festplatte

Hidden Surface Removal - HSR ( verdeckte Oberflächen Entfernung) bedeutet Verdeckungsberechnung. Dieser Vorgang stellt sicher, dass nur sichtbare Teile des Bildes dargestellt werden.

Highcolor - Farbtiefe, bei der jedes Pixel mit 16 Bit angesteuert wird, wodurch 65536 verschiedene Farben dargestellt werden können

Hit - Jede Datei, die beim Zugriff eines Clients auf einen Server aufgerufen wird, bildet einen Hit, das im Log-File in je einer Zeile festgehalten wird. Je mehr Bilder oder Multimedia-Dateien auf einer Web-Site, umso mehr Hits werden gezählt. Daher sind Hits untauglich, die Popularität einer Web-Site eindeutig zu beschreiben. (vergleiche Visit und ViewTime).

Host - (Wirt, Gastgeber); Ein Computer-System in einem Netzwerk. Als Hosts dienen Zentralrechner, die ihre Ressourcen anderen Systemen zur Verfügung stellen. Diese Dienstleistungen lassen sich über Local- oder Fernverbindungen nutzen. Die Verbindung wird über sogenannte Terminals oder (auf einem PC) Terminalemulationen aufgebaut.

Hub - (Mittelpunkt, Angelpunkt, Radnabe, Verteiler); Ein zentraler Punkt im Netzwerk, über den die Netzwerk-Kommunikation erfolgt. Gerät zum Aufbau physikalische Sterntopologien;
Üblicherweise werden Hubs dazu verwendet, die Komponenten eines LAN miteinander zu verbinden.

·         Der passive Hub sichert, dass alle Stationen das Informationspäcken empfangen.

·         Der aktive Hub wertet die Daten aus, erzeugt ein neues Signal und sendet es auch an alle. Die Stationen entscheiden selbst, ob es für sie ist.

·         Hybrid-Hubs sind fortschrittliche Hubs, an die verschiedene Arten von Kabeln angeschlossen sind.

·         Der intelligente Hub verfügt über Arbeitsspeicher, er arbeitet wie der aktive, aber schickt das Paket nur an die richtige Adresse. (So bleibt das übrige Netz unbelastet.)

-I-

 


 

IBM - (International Business Machines Corporation); "Big Mother Blue"; Aus Holleriths 1896 gegründeter Firma Tabulating Machine entstand nach mehreren Fusionen mit anderen Firmen 1924 IBM. IBM ist weltgrößter Computerkonzern und zweitgrößter Softwarehersteller der Welt; Hauptsitz in Armonk bei New York; Der Marktführer bei Großrechnern stellte 1954 den ersten Taschenrechner vor und stieg 1981 in die Produktion von Kleincomputern ein. Der IBM-PC wurde zum Industriestandard. (erster PC: 3.000 $, 64 KB RAM, ein 5,25" Diskettenlaufwerk, Prozessor 8088 von Intel, Betriebssystem MS-DOS von Microsoft)

IDE - Integrated Drive Electronics -- Integrierte Laufwerkselektronik. Im Gegensatz zu den ersten PC-Festplatten, bei denen sämtliche Steuerelektronik auf der Steckkarte des Festplattencontrollers untergebracht war, wodurch die Zahl möglicher Festplattentypen eng begrenzt war, wird bei IDE-Festplatten nur noch ein einfacher Hostadapter benötigt, um eine Vielzahl verschiedener Festplatten an einen PC anschließen zu können. Die Weiterentwicklung EIDE (enhanced IDE) erlaubte es, außer Festplatten auch andere Laufwerkstypen (z.B. CD-ROM- oder ZIP-Laufwerke) anzuschließen und beseitigte die 512-MByte-Grenze des IDE-Systems. Siehe auch PIO und DMA.

- Integrated Development Environment -- Integrierte Entwicklungsumgebung. Werkzeug zur Programmentwicklung, das Editor, Compiler und ggf. auch Linker und Debugger unter einer einheitlichen Oberfläche zur Verfügung stellt. Die einzelnen Programmteile sind in der Lage, miteinander zu kommunizieren, so dass zum Beispiel während der Ausführung auftretende Programmfehler im Quelltext markiert werden und beseitigt werden können. Ohne IDE werden separate Programme für diese Zwecke benötigt, die jeweils einzeln gestartet werden müssen und nicht miteinander kommunizieren können.

iMac - ein Macintosh-Computer, der von der Firma Apple 1998 eingeführt wurde, die damit unter der Leitung von Steven Jobs wieder an legendäre Erfolge anknüpfen konnte. 1999 kam als mobile Entsprechung das iBook hinzu.

Integer - engl. Bezeichnung für Ganzzahl, Zahl ohne Nachkommastellen. Besonders in der Programmierung verwendeter Begriff für ganzzahlige Variablen.

Interface - Ein Interface ist ein Adapter zur Anpassung verschiedener Geräte und/oder Programme aneinander. Als Hardware kennen Sie bestimmt das Parallel-Interface (oft und falsch "Centronics-Schnittstelle" genannt), welches der Übermittlung der Zeichen an Ihren Drucker dient. Ein Software-Interface ist beispielsweise die Grafikschnittstelle BGI.

Interpreter - Programm, das menschenlesbare, in einer Programmiersprache geschriebene, Quelltextdateien während der Programmausführung schrittweise in Maschinenbefehle übersetzt. Findet die Übersetzung dagegen schon komplett vor der Programmausführung statt, spricht man von einem Compiler.

Interrupt - Interrupt request; (IRQ), Unterbrechungsaufforderung, Bezeichnung für ein Signal, das von einem Gerät oder einem Programm über eine definierte Leitung (Adressleitung) an die CPU gesendet wird, damit eine bestimmte Funktion des Geräts/Programms ausgeführt wird. So benutzt z. B. ein Scanner eine Interrupt request., um die Daten, die er aufnimmt, sofort vom Prozessor verarbeiten zu lassen, da er in der Regel über keinen eigenen Speicher verfügt. Bei Einsatz mehrerer Peripherie Gerät wie Scanner, Soundkarte oder Overlay-Karte muss darauf geachtet werden, dass sich die verwendeten Interrupts der Geräte nicht überschneiden.

IP - (Internet Protocol); Verbundnetzprotokoll der Internet-Protokoll-Suite; Grundlegendes Protokoll zur Datenübertragung im Internet ( wird durch TCP ergänzt); Dabei werden die Daten in kleine Pakete zerlegt. IP ist eine verbindungslose paketvermittelnde Netzwerkschicht-Implementation (bzw. Internet Layer des DOD-Modells), die Adressierung und Leitwegauswahl ausführt. Alle Rechner im Internet haben eine eindeutige IP-Adresse, über die sie zu finden sind.

ISA - Industry Standard Architecture - Bezeichnung für den 16 Bit breiten Bus der ersten IBM-AT-Computer.

ISO Level 1 - (ISO 9660); CD-Format; Die Datei- und Verzeichnisnamen dürfen nur aus acht Zeichen mit drei Zeichen Erweiterung bestehen, erlaubte Zeichen sind Buchstaben von A bis Z, Zahlen und der Unterstrich. Wird praktisch von allen Betriebssystemen unterstützt.

ISO Level 2 - CD-Format; Die Datei- und Verzeichnisnamen können bis zu 31 Zeichen lang sein. Kann unter Win95 und NT gelesen werden, DOS kommt mit den langen Dateinamen oft nicht zurecht.

ISDN - Integrated Services Digital Network -- überflüssiger Telefonstandard, vor allem in Deutschland verbreitet. Bei Datenübertragungen mit 65 kbps kaum schneller als eine klassische Analogleitung mit 56 kbps. Der Mythos "Datenübertragung erfordert ISDN" stammt noch aus der Zeit des Postmonopols, als an Analogwählleitungen nur 300-Baud-Akustikkoppler erlaubt waren und der Anschluß eines Modems unter Strafe stand (Telefone waren damals nicht einfach in die Wandsteckdose gesteckt, sondern fest mit der Anschlußdose verschraubt!).
Der größte Vorteil von ISDN gegenüber dem klassischen Analoganschluss ist die Möglichkeit für Geheimdienste und versierte Hacker, einen Raum ohne zusätzliche Abhöreinrichtungen über die Freisprechanlage eines ISDN-Apparates abzuhören

IT - Informationstechnik. Modischer Oberbegriff für alles, was irgendwie mit Datenverarbeitung zu tun hat. Siehe EDV.

Itanium - Intels erster 64-Bit-Prozessor Merced ist Ende 1998 fertig.
Auf dem Microprocessor Forum 1999 wurde der Merced unter dem Namen Itanium vorgestellt.
Der Itannium besitzt 128 Universalregister mit 64 Bit Breite und 128 Floating-Point-Register (Pentium III: 8 Universal mit 32 Bit, 8FP) und unterstützt den IA 64 Instruction Set und weitere Geschwindigkeitsvorteile.

-J-

 


 

Java - eine von SUN Microsystems entwickelte Programmiersprache; mit der zum erstenmal die Grenzen von Plattform und Betriebssystem fallen. Java gewinnt im Zusammenhang mit dem Internet ständig an Bedeutung. Das Konzept des Netz-PC ist durch Java überhaupt erst möglich geworden.
SUN Microsystems ist PAS-Submitter für Java und hat so das alleinige Vorschlagsrecht in Sachen Java-Standardisierung.

JPEG - Die joint pictures experts group ist heute vor allem durch das von ihr entwickelte gleichnamige JPEG Grafikformat bekannt, welches digitalisierte Farbfotos sehr stark komprimiert in "Echtfarbe" (mit 24 Bit Farbauflösung - 16,7 Millionen Farben) aufnehmen kann. Die Kompression ist verlustbehaftet und besonders bei harten Kontrastkanten und einfarbigen Flächen gegenüber GIF im Nachteil.
Die Erweiterung "JPEG 2000" bietet eine um etwa 30% bessere Kompression und/oder bessere Qualität ohne die typischen Artefakte. Stärker komprimierte Bilder verlieren immer mehr Strukturdetails in farbähnlichen Flächen, wobei harte Kontrastkanten weitgehend erhalten bleiben. Der neue Standard verwendet Wavelet-Kompression

Jumper - Kleiner Kontaktstecker für Steckbrücken, der als billiger Schalterersatz zur Konfiguration von elektronischen Baugruppen eingesetzt wird.

-K-

 


 

KByte - 210, also 1024 Byte. Das KByte wird übrigens "Ka-Beit" ausgesprochen, ein "Kilo-Beit" wären genau 1000 Byte.

Kernel - auch Kernprogramm, der Teil eines Betriebssystems oder komplexen Programms, der sich zur Laufzeit immer im Arbeitsspeicher befinden muss. Er erledigt die Hauptaufgaben und lädt bei Bedarf externe Routinen nach, die für spezielle Aufgaben benötigt werden. So wird der Arbeitsspeicher sowenig wie möglich belastet, jedoch verringert sich bei häufigem Nachladen die Ausführungsgeschwindigkeit, da sich die Zugriffszeit verlängert.

Kilobaud - Übertragungsrate bei der DFÜ, entspricht 1000 Baud. 1 Baud entspricht dabei einem Schritt pro Sekunde. Sinngemäß ergibt sich ein Kilobaud zu 1000 Schritten pro Sekunde. Bei der Übertragung von Binärzahlen, was beim Computer die Regel ist, gilt: 1 Baud = 1 bps (bit per second) sofern es sich um eine einzige Leitung handelt. Dieser Wert entspricht aber noch keinem vollständigen Zeichen, da diese in der Regel mit Bytes (also 8 bits) kodiert ist. Die Übertragung eines Zeichens dauert also etwa 8 mal so lange.

Koaxial Kabel - (Coaxial cable); abgeschirmtes Kupferkabel; Übertragungsmedium in einem LAN, das aus zwei abgeschirmten Leitern besteht, die dieselbe Achse teilen und durch ein nichtleitendes Element voneinander getrennt sind. gute bis hohe Übertragungsraten.

Kompatibilität - Vereinbarkeit, Kombinierbarkeit, Verträglichkeit. Als Kompatibilität bezeichnet man die Möglichkeit, Hard- und Software Komponenten von verschiedenen Herstellern miteinander zu betreiben. Dazu sind sehr viele Normen und Standards von unterschiedlichen Gremien geschaffen worden (z. B. JPEG, ISO, DIN). Auch haben sich einige Quasi-Standards entwickelt, an denen sich viele Hersteller orientiert haben (IBM kompatibel). Im Bereich der Hardware sind z. B. die meisten Steckkarten kompatibel, so daß sie in jedem System, das über einen entsprechenden Steckplatz verfügt, eingesetzt werden können. Dabei ist unter Umständen, ähnlich wie bei Druckern, ein Treiber erforderlich. Im Bereich der Software ist die Kompatibilität weitgehend hergestellt, sie wird jedoch durch schlechte Programmierung manchmal nicht erreicht. Das kann Probleme bei der Kommunikation mit anderen Programmen oder mit bestimmten Hardware Komponenten zur Folge haben.

-L-

 


 

LAN - (Local Area Network), Lokales Netzwerk; vernetzte PCs innerhalb eines Gebäudes bzw. Grundstücks, < 2,4 km , keine Posthoheit; ein Kommunikationsnetz auf File-Server-Basis zur gemeinsamen Nutzung durch die Teilnehmer. Es steht, im Gegensatz zu öffentlichen Netzen, unter der rechtlichen Kontrolle des Benutzers und ist räumlich auf ein (Büro-)Gebäude beziehungsweise Firmengelände beschränkt. LANs gibt es in unterschiedlichen Topologien und Kabelsystemen. Die Übertragungsgeschwindigkeiten liegen bei 1 bis 100 Megabit pro Sekunde. Bekannte Vertreter sind Ethernet, Token Ring und Arcnet, die verschiedene Zugriffsprotokolle und Topologien repräsentieren. Layer - In Dynamic HTML eingeführte Technik. Layer teilen eine Web-Seite in verschiedene Ebenen ein, die übereinander liegen. Diese Ebenen können einzeln ein- und ausgeblendet werden.

LBA - Logical Block Addressing

LCD - (Liquid-Crystal Display; Flüssigkeitskristallanzeige z. B. bei Notebook-Bildschirmen; Eine Technik zur Darstellung von Zahlen, Texten, Grafiken u. ä. Es arbeitet auf der Basis von Kristallen, die in einer Flüssigkeit eingelagert sind. Dual-Scan-Displays (DSTN) sind aus lauter einzelnen LCD-Elementen aufgebaut.
Einige übereinandergeklebte Folien erzeugen aus den drei Grundfarben ein Computerbild. Die hinterste Schicht (Hintergrundbeleuchtung) liefert einfach nur das Licht. Polarisationsfilter filtern das Licht und lassen es in eine Richtung schwingen. Die Flüssigkristallschicht dreht das polarisierte Licht in einen bestimmten Winkel. Werden die Flüssigkristalle pro Bildpunkt von winzigen Transistoren gesteuert, so spricht man von TFT.

Lead-In - Die innersten 4 Millimeter einer CD, die dem eigentlichen Datenbereich vorgelagert sind. Das Lead-In enthält das Inhaltsverzeichnis der CD.

Lead-Out - Der Abschluss des Datenbereichs auf einer CD. Das Lead-Out befindet sich am äußeren Rand der CD und ist ca. 1 Millimeter breit.

Level 2 Cache - Ein zusätzlicher sehr schneller Pufferspeicher (Cache) für Daten und Befehle zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher

Link - ist in Hypertexten und grafischen Benutzeroberflächen ein aktivierbarer Verweis auf ein anderes Dokument, eine andere Stelle in einem Dokument oder auf eine Datei. Wäre der Verweis tatsächlich eine Verbindung oder eine Verknüpfung, so käme man vom Zielort auch wieder an den verweisenden Ort zurück. Tatsächlich gibt es kaum eine Möglichkeit für die "gelinkte" Stelle, herauszufinden, von wo überall auf sie verwiesen wird. Für das WWW lautet die Lösung, einfach einmal alle Seiten, die es auf der Erde gibt, daraufhin zu durchsuchen, ob ein Link auf eine bestimmte Stelle existiert. Wenn Sie schnell sind, das nötige Taschengeld für ein paar Terabyte Plattenspeicher, einige Gigabyte RAM und ein paar Hochleistungsrechner haben, schaffen Sie das derzeit noch in knapp vier Wochen. Nähere Infos bei Altavista.
Siehe auch Hypertext.

Linux - Von Linus Torvalds entwickelte kostenlose UNIX-Variante für PCs. Zusammenstellungen des Betriebssystems mit ausgewählten Hilfs- und Anwendungsprogrammen (Distributionen) sind zum freien Download auf vielen FTP-Servern erhältlich oder können gegen eine geringe Gebühr bei sogenannten Distributoren (z.B. SuSE) bezogen werden.

Lochmaske - feines Metallgitter, das der Anordnung der Bildpunkte auf der Leuchtschicht eines Monitors entspricht; Die Strahlen werden exakt auf der Mattscheibe positioniert. Der Lochabstand sollte je nach Größe des Monitors zwischen 0,24 Und 0,30 mm betragen. Je kleiner der Abstand, desto schärfer das Bild. Die Anzahl der Bildpunkte, die auf der Mattscheibe abgebildet werden, wird als maximale Auflösung angegeben, und zwar horizontal x vertikal.

-M-

 


 

Mac - Kosename für die Rechnerproduktserie "Macintosh" der Firma Apple.
Die Entscheidung für diesen Namen hat die Firma Apple möglicherweise schon einiges an Umsatzverlusten beschert: "Mac" ist nämlich auch ein gebräuchliches Slangwort für einen Überzieher -- das ist der nach seinem Erfinder Charles Macintosh (1766-1843) benannte gummierte Regenmantel

Mac OS - Betriebssystem für Apple Computer. Zeichnet sich durch einfache Oberfläche aus.

Mainboard - Motherboard, Hauptplatine im Computer; Der Prozessor und der Arbeitsspeicher sind aufgesteckt, Tastatur, Maus, CD-ROM-Laufwerk und Festplatte werden angeschlossen und für zusätzliche Computersteckkarten sind Steckplätze vorhanden.

Makro - Ein Makro in Anwendungsprogrammen besteht aus einer Folge von Befehlen, die von dem jeweiligen Programm unterstützt werden. Damit können immer wiederkehrende Vorgänge automatisiert werden, die dann über eine Tastenkombination oder ein Icon abrufbar sind. Erzeugt werden solche Makros durch Programmierung oder durch die Aufzeichnung mit einem Makro-Rekorder.

Matrix Skinning - Technik, um Körperbewegungen möglichst realistisch zu animieren. Wird von GeForce 2/3 - und Radeon Karten hardwareseitig berechnet.

MByte MB - Ein MByte besteht aus 210 KByte, also aus 1048576 Byte. Bei Festplatten wird hier gelegentlich gemogelt. Eine "42-MB"-Festplatte müsste eigentlich 44.040.192 Byte haben. Oft hat sie jedoch nur 40 MByte, also 41.943.040 Byte.

Memoryclock - Speichertakt Bezeichnet die Taktrate des Speichers und somit seine Arbeitsgeschwindigkeit. Je höher der Speichertakt, desto mehr Daten können in gleicher Zeit aus dem Speicher bzw. in den Speicher befördert werden.

Microsoft - (Microsoft Corporation); Ein 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründetes amerikanisches Software Unternehmen. Vorerst übersetzten Gates und Allen in Albuquerque Fortran und Cobol in die Maschinensprache des 8080, schrieben einen BASIC-Interpreter für den TRS-80 von Tandy und verkauften ihre Microcomputer-Software auch an Texas Instruments und Ricoh. Eines der ersten (und auch zugleich eines der bekanntesten) Produkte war das Betriebssystem MS-DOS, das 1981 mit dem IBM-PC ausgeliefert wurde (unter dem Namen PC-DOS). Es folgten weitere Produkte (u.a. die Benutzeroberfläche MS-Windows, die Textverarbeitung WinWord, die Tabellenkalkulation Excel, das Betriebssystem Windows NT), die allesamt dazu beigetragen haben, dass sich Microsoft zum weltweiten Marktführer im Bereich PC-Software entwickelt hat.
Auch im Hardware-Bereich ist Microsoft mittlerweile aktiv geworden (u.a. mit der Microsoft-Maus und einer von Microsoft entwickelten Tastatur).
Seit Windows 95 beherrscht Microsoft den PC-Markt auch beim 32-Bit-Betriebssystem.
Die dominierende Stellung von Microsoft führte zu Kartellrechtsverfahren. Am 13.01.2000 trat Bill Gates als Firmenchef zurück und sein Stellvertreter Steve Ballmer übernahm die Führung.

MIDI - Musical Instruments Digital Interface. 1982 veröffentlichter Standard für die Übertragung von Musikdaten über eine serielle Schnittstelle. MIDI-Daten enthalten ähnlich einer Partitur lediglich Angaben über Notenwerte und einzusetzende Instrumente, daher kann der musikalische Eindruck wiedergegebener MIDI-Dateien je nach verwendeter Hardware variieren

MIP Maps - Unterschiedlich große Texturen in Abhängigkeit von der Entfernung zum Betrachter. In der Nähe werden hoch, in der Ferne niedrig aufgelöste MIPs verwendet.

MMX - (Multi Media Extension); Multimedia-Beschleunigung bei Pentiumprozessoren ab 1997, ein um 57 Befehle erweiterter Befehlssatz. Intel hat die Abkürzung "MMX" urheberrechtlich schützen lassen. AMD durfte auf der CeBIT 97 die drei Buchstaben schon nicht benutzen, als der K6 vorgestellt wurde.

Mo-Laufwerk - MO Medien sind Speichermedien, die nach dem magneto-optischen Verfahren funktionieren. MO Speicher können mehrmals wiederbeschrieben werden.

Modem - Modulator/Demodulator. Ein Gerät, das digitale Signale für die Übertragung in analoge Signale umwandelt und diese nach dem Empfang wieder in digitale Signale umwandelt.

Motion Capturing - Bewegungserfassung. Verfahren, um Bewegungsabläufe realistischer erscheinen zu lassen. Dabei werden durch Bewegungssensoren am Original (z.B. einem Tier) deren Bewegungsabläufe aufgezeichnet und in ein Drahtgittermodell zusammengesetzt.

MP3 - Kurzbezeichnung für das Audiokompressionsverfahren "MPEG-1 Layer 3". Das Wesen dieses beim Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) entwickelten Verfahrens ist die Datenreduktion nach psychoakustischen Kriterien. Die Forschergruppe um Dr.-Ing. Karlheinz Brandenburg erreichte bei einer für die meisten Menschen unhörbaren Verschlechterung der Qualität eine Datenreduktion um 90% und mehr, indem bestimmte Informationen aus Tondateien entfernt wurden:

·         Etwa 20 Millisekunden vor(!) und nach lauten Einzelgeräuschen werden leise Nuancen nicht wahrgenommen.

·         Leise Frequenzanteile unmittelbar neben lauten Frequenzanteilen werden nicht wahrgenommen.

·         Tiefe Frequenzen sind für die Stereoinformation unerheblich, so dass nicht beide Stereokanäle getrennt betrachtet werden müssen. Es genügen ein vollständiger Summenkanal und ein Differenzkanal mit eingeschränktem Frequenzbereich ("Joint Stereo Coding").

Es gibt übrigens auch noch die Layer 1 und 2 des MPEG-1 Verfahrens. Bei diesen wird der hörbare Frequenzbereich in 32 Abschnitte aufgeteilt, die separat bewertet werden. Beim Verfahren "Layer 3" werden diese Frequenzbänder noch einmal in 18 Abschnitte unterteilt.

MPEG - (Motion Pictures Expert Group); Die MPEG entwickelt Verfahren, um Multimediadateien zu komprimieren und platzsparend zu speichern. Federführend in der MPEG-Audio-Gruppe ist das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen (MP3). Die Firmen AT&T, Sony, NEC, NTT, Dolby Labs, Deutsche Telekom, BBC und die Universität Hannover sind ebenso beteiligt.

MS-DOS - Von der Firma Microsoft für den IBM PC und seine Nachfolger weiterentwickelte Variante des Provisoriums QDOS (quick and dirty operating system).

Multitasking - Bezeichnung für die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Programme (als 'Tasks' bezeichnet) auf einem Einplatz System (z. B. unter dem Betriebssystem OS/2, Windows NT oder UNIX) oder auf einem Mehrplatzsystem (mit einem Mehrbenutzer-Betriebssystem). Dabei wird die Rechenzeit der CPU in sehr kleine Zeiteinheiten (sog. Zeitscheiben) aufgeteilt und kann zur Abarbeitung beliebiger Funktionen von zwei oder mehr Programmen verwendet werden.
Durch das Verhältnis von Eingabezeit zu Rechenzeit bei der Programmausführung (normalerweise wird für die Eingabe wesentlich mehr Zeit als für die eigentliche Berechnung benötigt) entsteht der Eindruck, als würden beide Programme (bzw. alle aktiven Programme) gleichzeitig abgearbeitet. Unterstützt wird das durch die Tatsache, dass alle aktiven Programme den Arbeitsspeicher und die Peripherie (mit Ausnahme der Festplatte) gleichzeitig benutzen können.

·         präemptives Multitasking (z. B. Windows NT)
Das Betriebssystem kann den Prozessor steuern, ohne dass die Task mitwirkt.

·         nicht-präemptives Multitasking (z. B. Windows 3.11)
Einer Task wird der Prozessor niemals weggenommen.

-N-

 


 

NAS - (Network Attached Storage); NAS-Geräte wirken wie Festplatten mit Netzwerkanschluss. Intern sind sie vollwertige File-Server, von denen aber nur einige Möglichkeiten wirklich genutzt werden, um spezialisierte Funktionen besonders einfach einsetzbar zu machen.

NAT - (Network Adress Translation); Umsetzung der in der Regel privaten IP-Adressen eines LANs auf andere, meist öffentliche IP-Adressen. Neben der Möglichkeit, mehrere Rechner über eine einzige, vom Provider gelieferte IP-Adresse ins Internet zu bringen, verschafft NAT schon einen gewissen Schutz gegen Angriffe aus dem Internet auf Rechner im LAN.

Netscape Navigator - Ein Browser der Firma Netscape; neben dem Internet Explorer am weitesten verbreitet. Seit der Version 2.0 unterstützt der Netscape Navigator JavaScript. Ab der Version 4.0 trägt der Netscape Navigator den Namen "Communicator".

NTFS - (New Technology File System); Dateiverwaltungssystem bei Windows NT; Ab Windows 2000 gibt es NTFS 5. Im gegensatz zum FAT System von Windows 9x /ME ist NTFS schneller und sicherer.

-O-

 


 

OCR - Optical Character Recognition - Optische Zeichenerkennung. Ein Verfahren, das es Computern erlaubt, gedruckte Texte wieder in binäre Informationen zurückzuwandeln. Einfache Systeme verlangen spezielle maschinenlesbare Schriften (zum Beispiel Adrian Frutigers geniale OCR-B oder die gruselige typographische Verirrung auf den Deutschen "Euro"-KFZ-Kennzeichen) -- bessere Systeme erkennen nahezu jede Form von gedruckten oder handgeschriebenen Texten.

OEM - Als "Original Equipment Manufacturer" werden in der PC-Branche die Firmen der Geräteendfertigung bezeichnet. Viele Hersteller bieten ihre Produkte in speziellen OEM-Versionen an, die nur von diesen Geräteherstellern bezogen werden dürfen. Für den günstigeren Bezugspreis verpflichten sich die OEM dann meistens zur Übernahme von Garantieansprüchen seitens der Kunden und zum Support.

Offline - Zustand eines Daten verarbeitenden Geräts, das entweder gerade keine Verbindung zu einem anderen Daten verarbeitenden Gerät hat oder aber nicht zum Senden oder Empfangen von Daten bereit ist.

OLE - "Object linking and embedding" - Standard für Verweise und Einbettungen von Dateien einer Windows-Anwendung in Dateien einer anderen Windows-Anwendung (Excel-Tabellen in AutoCAD-Zeichnungen zum Beispiel).

Online - Zustand eines Daten verarbeitenden Geräts, das gerade über eine Datenleitung mit einem anderen Daten verarbeitenden Gerät verbunden ist und zum Senden oder Empfangen von Daten bereit ist.

Open GL - (Graphics Language); OpenGL ist eine Softwareoberfläche zur Erstellung von zwei- und dreidimensionaler Grafik unabhängig von Fenster- und Betriebssystem oder der Hardware.

OS - (Operating System); Betriebssystem eines Computers; Software eines Rechners, die unbedingt vorhanden sein muss, damit die Hardware für Anwendungsprogramme genutzt werden kann. Es ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Computer.
Das BS organisiert die Zusammenarbeit der Zentraleinheit (CPU) eines Computers mit den Peripheriegeräten und verwaltet die Dateien und Programme.

OSI - Open Systems Interconnection - "Offene Systemverbindung". Das OSI-7-Schichten-Modell setzt einen Standard zur Realisierung von Netzwerkverbindungen, indem es klare Grenzen zwischen den einzelnen Funktionsebenen definiert und so eine Kommunikationsbasis für die Entwickler der jeweiligen Komponenten schafft.

Overclocking - Übertakten. Bezeichnet das Betreiber von Hardwarekomponenten über ihren Spezifikationen um die maximale Leistung aus dem System zu holen.

-P-

 


 

Packer - Packer sind spezielle Programme zum Komprimieren von Dateien (auf bis zu einem Drittel). Dadurch können zeitweilig nicht benötigte Dateien platzsparend aufbewahrt werden. Sie sind aber auf normalem Wege nicht lesbar und müssen erst wieder entpackt werden.

PAL - (Phase Alternating Line); die in Deutschland gültige Fernsehnorm. Definiert sind hier Halbbilder mit 50 Hz Bildwechselfrequenz (25 Bilder pro Sekunde), 625 Zeilen (ca. 576 sichtbar) und Farbdarstellung mittels YUV.

Palm - US-Unternehmen Palm-Computing; Tochter von 3Com; Hersteller des PalmPilot.

Palm OS - Betriebssystem des Palm, wurde 1999 von Sony lizenziert und damit dem Konkurrenten Windows CE 2.0 vorgezogen.

Parser - Programmkomponente, die Quelltexte, beispielsweise Computerprogramme, markerformatierte (HTML/XML) oder natürlichsprachige Texte, grammatikalisch und/oder syntaktisch analysiert. Jeder Compiler verfügt zum Beispiel über einen Parser, der im Quelltext nach Befehlswörtern, ihren Argumenten und dem jeweiligen Zusammenhang sucht. Analyseprogramme für natürlichsprachliche Texte werden ebenfalls Parser genannt.

Partition - Bereich einer Festplatte, der über ein eigenes Dateisystem verfügt und vom DOS mit einem "Laufwerksbezeichner" angesprochen wird. Einer Festplatte mit drei Partitionen sind unter MS-DOS zum Beispiel die drei Laufwerksbezeichner C:, D: und E: zugeordnet.

Patch - Englisch für Flicken. Beseitigung von Fehlern in einem Programm, einer Datei oder einer Hardware-Komponente. Fehler in Software oder Dateien werden in der Regel durch direkte Manipulation oder Austausch des Programmcodes beseitigt.

PCI - Peripheral Component Interconnect -Standard-Bus- und Steckkartensystem in heutigen PCs. Wird mit 33MHz betrieben.

PCMCIA - (Personal Computer Memory Card International Association ); Spezifizierungsgremium für PC-Cards; nichtflüchtige Speicherkarten für Notebooks u. ä., kreditkartengroß, 68 Kontakte zwischen Karte und Slot,

PDA - (Personal Digital Assistant); Persönlicher Digitaler Assistent, elektronisches Notizbuch, mit einem Stift bedienbarer tragbarer Computer; Organizer und Kommunikationsgerät.

PDF - Das Adobe portable document format ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für layoutete Dokumente. Mit dem kostenlosen Programm Adobe Reader können PDF-Dateien sowohl auf Mac- als auch auf Windows-Rechnern betrachtet und gedruckt werden. Für Linux gibt es ebenfalls Lösungen. Zum Erzeugen von PDF-Dateien ist der Adobe PDF Writer vorgesehen, der wie ein Systemdrucker von jedem Anwendungsprogramm aus angesprochen werden kann.

PING - (Packet Internet Groper); ein Programm, mit dessen Hilfe die Verfügbarkeit eines entfernten Computers getestet werden kann.

PIO - Parallel Input and Output -- Parallele Ein- und Ausgabe. In informationstechnischen Geräten sind PIO-Bausteine verantwortlich für die parallele Übertragung von Daten, zum Beispiel am klassischen PC-Druckerport.

-Programmed Input and Output -- Programmierte Ein- und Ausgabe. Ein Protokoll zum Lesen und Schreiben von Daten von und auf Festplatten und andere IDE- oder EIDE-Laufwerke über die CPU. Die einzelnen Entwicklungsstufen werden PIO-Mode genannt. Es existieren derzeit 6 verschiedene Modi:

·         PIO Mode 0 - 3,3 MByte/s

·         PIO Mode 1 - 5,2 MByte/s

·         PIO Mode 2 - 8,3 MByte/s

·         PIO Mode 3 - 11,1 MByte/s

·         PIO Mode 4 - 16,6 MByte/s

·         PIO Mode 5 - 20,0 MByte/s (theoretisch)

Geräte für PIO Mode 5 gibt es praktisch nicht, da die PIO-Technik, bei der alle Daten von der CPU hin- und hergeschaufelt werden müssen, von der DMA-Technik verdrängt wurde, bei der die Daten mittels eines speziellen Bausteins direkt vom Hauptspeicher zum Laufwerk oder zurück geschrieben werden, ohne dabei die CPU passieren zu müssen

Pixel - Ein Bildpunkt einer Rastergrafik wird im Amerikanischen "Picture Element" oder "Picture Cell" genannt; kurzgenuschelt entsteht daraus "Pixel".

Plug and Play - Selbstkonfigurierende Hardwarekomponenten. Im PC-Bereich wurden bereits bei den ISA-Karten Anfänge dieser Technik erkennbar. Plug-and-Play-Komponenten mussten beim Einbau keine Interrupts oder I/O-Adressen mehr von Hand zugewiesen werden. Theoretisch. Die zahlreichen Probleme mit dem ISA-Bussystem führten schnell zu der Verballhornung "Plug and Pray". Tatsächlich wurde erst mit den heutigen PCI-Karten ein "Einstecken und Losspielen" annähernd möglich.

Plugin - "Einstöpsel" -- Programm, das über eine definierte Datenschnittstelle in ein anderes Programm eingebunden wird. In Browsern werden Plugins zur Darstellung von mehr oder weniger exotischen Grafik- und Multimediaformaten verwendet. In Bildbearbeitungsprogrammen erweitern sie die Funktionalität meistens um bestimmte Filtereffekte.

PMPO - Peak Music Power Output -- "Spitzenmusikleistungsausgabe", eigentlich Impulsbelastbarkeit. Die alleinige Angabe einer PMPO-Zahl auf Verkaufsverpackungen ist ein unverfrorener Werbetrick zum Verkauf von 3-Watt-Lautsprecherleinchen im Viertellitergehäuse aus Thermoplast als 240-Watt-Ohrenwegfeger
Die sogenannte PMPO-Leistung ist meistens ein nicht nachmessbarer Phantasiewert, denn es gibt keine normverbindliche Festlegung über ihre Ermittlung! Man kann sie sich beispielsweise als das Produkt aus der Spannung und Stromaufnahme vorstellen, mit der die Drähte im Lautsprecher eine Tausendstelsekunde lang belastet werden dürfen, ohne zu schmelzen. Die tatsächliche Sinus- oder Musikleistung nach DIN 45500 liegt (marktübliche Skrupellosigkeit des Anbieters vorausgesetzt) erfahrungsgemäß bei etwa einem hundertstel dieses Wertes.

Provider - "Versorger, Anbieter". Beispiele:

·         Internet Access Provider (IAP) stellen Zugänge zum Internet für private und kommerzielle Benutzer bereit.

·         Internet Service Provider (ISP) ermöglichen Firmen, Organisationen oder Personen die Präsenz im Internet.

·         Content Provider sind die Firmen und Menschen, die für die Inhalte einer Webseite sorgen (oft spezielle Agenturen)

·         Energy Provider nennen sich unsere Stromversorgungsunternehmen, wenn sie unter Jungverdienern auf Kundenfang gehen und dabei kein Bakelitimage gebrauchen können.

Proxy - "Handlungsbevollmächtigter". Proxies sind Rechner, die zwischen lokale Netzwerke und WANs geschaltet werden, und anstelle der einzelnen Rechner Datenpakete ans WAN senden und von dort entgegennehmen. Proxies können die Geschwindigkeit der Verbindung steigern, indem sie als Cache eingesetzt werden und vom LAN oft nachgefragte Pakete nicht jedesmal neu anfordern. Sie können auch zur Erhöhung der Sicherheit verwendet werden, indem sie als "Firewall" bestimmte Netzwerkanfragen nicht weiterleiten.
Man kann sie auch verwenden, um die Nutzer zu verärgern, indem man die Einschränkungen über ein sinnvolles Maß hinaus betreibt, so dass die eigenen User zum Beispiel keinen FTP-Upload auf andere Sites mehr machen können.

PS/2 - Personal System 2 -- 1987 brachte IBM einen PC heraus, dessen auffälligstes Merkmal war, dass er nicht "IBM-kompatibel" war. Im Gegensatz zum ersten PC und seinen zahlreichen "kompatiblen" Nachbauten hatte der PS/2 kein 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerk mehr, sondern ein 90-mm-Laufwerk (mit 720 oder 1440 KByte), Mini-DIN-Anschlüsse für Tastatur und Maus und ein hübsches kleines Gehäuse. Für rund sechseinhalbtausend Mark war der Rechner im Fachhandel erhältlich. Seine Ausstattung: 8086-Prozessor mit 8 MHz, 640 KByte RAM, 20-MB-Festplatte, 640x480-Punkte-VGA-Karte (16 Farben) und Monochrommonitor.

-Q-

 


 

Quadro - Spezielle Profigrafikkarte von nVidia. Die Quadro ist für OpenGL und CAD Anwendungen konzipiert. Die ca. 1000€ teure Quadro kann mithilfe einer Treibermodifikation aus einer GeForce 256 softwaremäßig emuliert werden :-)

Quellcode - Als Quellcode wird der für den Anwender lesbare Programmtext in einer beliebigen Programmiersprache bezeichnet. Der Quellcode selbst kann keine Aktionen auslösen, da er zunächst kompiliert werden muss. Danach ist er für den Anwender nicht mehr lesbar, da er bei der Kompilierung in maschinenlesbaren Objektcodes umgewandelt wird.

Quickformat - Verfahren zur schnellen Formatierung von Disketten, CD-RWs und Festplatten

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Raid - alle Fragen zum Thema Raid gibt es hier.

RAM - Random Access Memory, Speicher mit wahlfreiem Zugriff. Ein Speicher, auf den beliebig schreibend und lesend zugegriffen werden kann. Gegensatz dazu ist das ROM. Man unterscheidet statisches SRAM und dynamisches DRAM. Beim statischen RAM bleiben Informationen nach dem Schreiben für längere Zeit erhalten, beim dynamischen RAM verflüchtigt sich die eingeschriebene Information nach Sekundenbruchteilen und muss daher ständig aufgefrischt werden (refresh).
Disketten und Festplatten werden übrigens trotz des (relativ) wahlfreien Zugriffs nicht als RAM bezeichnet.

Rambus - Besonders teure, von der gleichnamigen Firma entwickelte, PC-Speichervariante mit hohen Bustakten von 400 bis über 800 MHz. Der als DRDRAM (direct rambus dynamic random access memory) verkaufte Speichertyp hat wegen des schlechten Preis-/Leistungsverhältnisses keine nennenswerte Verbreitung.

Refreshrate - auch Bildwiederholfrequenz, Bildfrequenz oder Vertikalfrequenz; Anzahl der pro Sekunde dargestellten Monitorbilder. Je größer der Wert ist, um so geringer wird der Flimmereindruck. Empfohlen werden z. Z. 72 Hertz

Release - Deutsch: freigeben. Bezeichnung für die Veröffentlichung von Software und Hardware in einer neuen Version.

Remote - bedeutet entfernt oder ferngesteuert.

Rendering - Ein Verfahren, um Drahtmodelle durch Simulation von Licht und Schatten, sowie der Berechnung von komplexen Oberflächen, in realistische dreidimensionale Bilder umzuwandeln. Je nach Komplexität der Berechnungen kann ein Bild mehrere Stunden Rechenzeit benötigen.

retail - Auslieferungsform von PC-Hardware. Als "retail" gekennzeichnete Geräte sind in der Regel für Endverbraucher bestimmt und werden mit Verkaufsverpackung, Handbuch und Treibersoftware ausgeliefert. Hersteller und Werkstätten greifen in der Regel auf die kostengünstigere und weniger Verpackungsabfall verursachende Bulk-Version zurück

*rofl* - "rolling on the floor laughing", zu deutsch: auf dem Boden wälzen vor Lachen.

ROM - Read Only Memory - Speicher, der ohne besondere Geräte nur gelesen werden kann. In Ihrem Rechner befindet sich in den ROM-Bausteinen ein Programm, welches den Rechner startet und das Betriebssystem von Diskette oder Festplatte lädt. Dieses Programm, das sogenannte BIOS, sollte aus Sicherheitsgründen nur durch Austausch der ROM-Bausteine geändert werden können. Außer dem Startprogramm sind auch das Aussehen der Bildschirmzeichen und einige Tabellen zur Gerätekonfiguration im BIOS-ROM Ihres PC gespeichert. Früher wurden ROMs ausschließlich so hergestellt, dass spezielle Chips bei der Fertigung bereits so geätzt wurden, dass sie einen bestimmten Inhalt erhielten. Später entstanden weitere ROM-Varianten:

·         PROM (programmable ROMS, bei denen der Inhalt durch elektrische Signale "eingebrannt" wird),

·         EPROM (erasable programmable ROMs, durch UV-Licht wird der Inhalt wieder gelöscht),

·         EEPROM (electric erasable programmable ROMs, durch elektrische Signale wird der Inhalt wieder gelöscht).

Die heute bei BIOS-Bausteinen beliebten Flash-ROMs können auch den EEPROMS zugeordnet werden. Da sie bei den meisten PCs ohne weitere Sicherheitsmechanismen überschrieben werden können, sind sie ein beliebtes Opfer für destruktive Viren wie den CIH-Virus.

Router - Gerät zur Verbindung einzelner Netzwerkabschnitte und Weiterleitung von Datenpaketen über andere Router auf möglichst optimalen Strecken. Aus irgendeinem Grund hat sich übrigens für diese Geräte die Aussprache [Rauter] anstelle des eigentlich anzunehmenden [Ruhter] eingebürgert.

RSA - Ein nach seinen Entwicklern Ron Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman benannter Algorithmus zur Datenverschlüsselung. Das 1977 beschriebene Verfahren beruht darauf, dass es bei Produkten sehr großer Primzahlen sehr aufwendig ist, die Primfaktoren herauszufinden. Die drei gründeten die Firma RSA Security und meldeten den Algorithmus zum Patent an.

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SCSI - SCSI steht für „Small Computer System Interface“ und ist der Bus-Standard bei professionellen PCs. Für SCSI gibt es die verschiedensten Standards, die sich durch Anzahl der maximal anschließbaren Geräte und der Geschwindigkeit unterscheiden. Das geht von SCSI 1 bis Wide Ultra-2 SCSI. Während pro IDE Kanal nur 2 Geräte betrieben werden können, die beide dem ATA Modus der langsameren Komponente laufen, können beispielsweise bei Wide Ultra-2 SCSI bis zu 16! Geräte parallel betrieben werden, ohne Leistungseinbußen aufgrund langsamerer Komponenten. Heutige SCSI Komponenten schaffen bis zu 80MB/s und sind damit wesentlich schneller als DIE Geräte. SCSI Komponenten sind aufgrund des hohen Preises allerdings für den Home-User uninteressanten und sind deshalb meist in Servern und Workstations zu finden. Auch die Zuverlässigkeit bei SCSI Komponenten ist weit höher als bei DIE Geräten.

SD-RAM - SD-RAM steht für Synchronous Data Random Access Memory und ist ein Speicher, der vor allem in DIMMs verwendet wird. SD-RAM ist der gängigste Arbeitsspeicher in PCs und ist im Prinzip der direkte Nachfolger von EDO-RAM. Die Vorteile des SDRAMs sind der Zugriff auf den Speicher, ohne Wartezyklen abwarten zu müssen, und der Zugriff auf den Speicher mit 64 Bit pro Modul. SD-RAM hat eine theoretische Datenübertragungsrate von 1,1 GB/s, die in der Praxis allerdings nie erreicht wird. Wiederum der Nachfolger von SD-RAM ist DDR-RAM.

Second Level Cache - Der Second Level Cache ist der Speicher, der direkt in die CPU installiert ist. Der Second Level Cache beträgt bei neuen Prozessoren etwa 256Kbyte und läuft mit vollem Prozessortakt. Je mehr Second Level Cache (L2 Cache) desto schneller ist die CPU. CPUs für Server und Workstations haben meist über 1MB L2 Cache. Aufgrund des enormen Preises gibt es auch Low Coast CPUs mit abgespecktem Second Level Cache.

SG-RAM - SG-RAM kommt nur auf Grafikkarten zum Einsatz und bedeutet Synchronous Graphics RAM. SG-RAM ist dem SD-RAM sehr ähnlich. Einzige Unterschiede: Sie verfügen über 32 Datenleitungen (d.h 32 Leitungen, über die gleichzeitig Daten geschickt werden können) und beherrschen besondere Schreibbefehle, durch die schnelleres Schreiben in den Speicher möglich ist, was der Gesamtperformance zugute kommt.

Slave - Slave kommt bei IDE Geräten vor und bietet neben Master die zweite Einstellung. An einen „IDE“ Kanal können 2 IDE Geräte angeschlossen werden, wobei das erste Gerät der Master ist und das zweite Gerät als Slave gejumpert werden muss, damit es nicht zu Hardwarekonflikten kommt.

Southbridge - Der übliche Chipsatz teilt sich in die North- und die SouthBridge auf.
Die Southbridge kümmert sich um die Schnittstellen, die an den Chipsatz angeschlossen sind, und im Computersystem zu Verfügung stehen. Dazu gehört z.B. USB, sowie die Serielle und die Parallele Schnittstelle. Je nach Ausführung sind der Keyboard-Controller und die Echtzeituhr integriert. Bekannte Southbridge Hersteller sind VIA und Intel, der Chipsatzhersteller SIS verbaut North- und Southbridge in einem Chip.

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T1 - digitales Vermittlungssystem, bei dem ein formatiertes Digitalsignal mit einer Rate von 1,544Megabit pro Sekunde übertragen wird.

T3 - Geschwindigkeitsebene der digitalen US-Multiplexer-Hierarchie (Nordamerika) mit 44.736 Mbit/s, entsprechend 28 Nutzkanälen zu 1.544 Mbit/s.

Tag - Ein einzelner HTML-Befehl, der den Web-Browser anweist, den so markierten Text auf eine bestimmte Weise darzustellen oder der als Hyperlink auf eine externe Datei verweist; Kürzel oder Etikett in der HTML, mit deren Hilfe Auszeichnungen auf der WWW-Seite vorgenommen werden. Die Tags <b> und </b> umschließen z. B. fett darzustellenden Text. Jedes HTML-Dokument beginnt grundsätzlich mit dem Tag <html> und endet mit dem Tag </html>.

T&L - Transform and Lighting (Transform = Positionierung eines Dreiecks; Lighting = Beleuchtung des Dreiecks ). Bei Grafikkarten, die kein T&L unterstützen (Hardwaremäßig) muss der Prozessor diese aufwendigen Berechnungen übernehmen. Unterstützt der 3D-Beschleuniger Hardware T&L, so übernimmt er diese Berechnungen und die CPU kann sich anderen Aufgaben widmen und das Spiel wird, wenn es Hardware T&L unterstützt, beschleunigt.

TCP/IP - Transmission Control Protocol / Internet Protocol; Eine Anzahl ursprünglich vom US-Verteidigungsministerium entwickelte Protokolle, um Computer in verschiedenen Netzwerken miteinander zu verbinden. Am 1. Januar 1983 wurde es zum offiziellen Standard erhoben, was vielfach als Geburtsstunde des Internet gewertet wird.
Das File Transfer Protocol (FTP) und das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) sind für die Dateiübertragung und die E-Mail zuständig. Telnet Protokolle unterstützen die Terminal-Emulation und erlauben den interaktiven Zugriff auf einen anderen Netzwerk-Computer.
Das TCP-Protokoll übernimmt den Transport der Daten (3. Ebene des Schichtenmodells), während sich das IP-Protokoll um die Zustellung kümmert (4. Ebene des Schichtenmodells). Es handelt sich hier sozusagen um die Verkehrsordnung für Wege im Internet.

Tearing - wenn die Bildwiederholrate eines Programms nicht mit der des Monitors übereinstimmt kommt es zu diesem Effekt. Ist V-Sync abgeschaltet trott Tearing relativ häufig auf, da die Grafikkarte ohne Rückmeldung des Monitors arbeitet.

Tesslation - Zerlegung von regelmäßigen oder unregelmäßigen Objekten in Dreiecke (Polygone), die dann anschließend vom Grafikchip weiter verarbeitet werden.

Texel - Kurzform für 'texel element'. Jedes Texel besitzt einen Farbwert, der wichtig für das Aussehen einer Spielfigur oder eines Objektes ist.

Textur - Bild ( Bitmap ), das auf ein Dreieck aufgetragen wird. Die Textur definiert die Oberflächenstruktur von Objekten und Landschaften. Texturbildpunkte heißen Texel.

Tiefenspeicher - Auch als Z-Buffer bekannt. Definiert die Räumlichkeit eines Bildpunktes. In einem dreidimensionalen Raum reichen X- und Y-Werte allein nicht aus.

Tiefenwert - Auch als Z-Wert bekannt. Definiert die Räumlichkeit eines Bildpunktes. In einem dreidimensionalen Raum reichen X- und Y-Werte allein nicht aus.

TFT - Thin Film Transistor; Flüssigkeitskristallanzeige (LCD) für besonders leistungsfähige (und teure) Displays (Flatscreen); Wird auch Aktiv-Matrix-Farbdisplay genannt. Die Schalttransistoren liegen direkt am jeweiligen Farbpixel. Deshalb sind TFT-Displays wesentlich schneller als DSTN. Es entsteht so eine aktive Matrix aus tausenden transistorgesteuerten Bildpunkten. Die TFT-Displays liefern ein flimmerfreies Bild und sind frei von geometrischen Verzerrungen. Ihre Elektromagnetischen Strahlungen sind weitaus geringer als bei Röhrenbildschirmen, und sie kommen mit erheblich weniger Platz aus. Für jeden Bildpunkt müssen drei Transistoren aufgebracht werden (bei einer Auflösung von 1024 x 768 immerhin 2.359.296 Transistoren).

Transistor - Das Halbleiterelement, das als Schalter funktioniert und Grundbaustein integrierter Schaltungen ist, wurde von Guy Clavel erfunden.

Triangle Setup - Bestandteil der 3D-Pipeline, welcher Dreiecke in Pixel zerlegt. Hierbei werden Anfangs - und Endpunkte einer Pixelserie bestimmt.

Trilineares Filtering - ist eine Kombination aus Mip-Mapping und bilinearen Filtering. Ein trilinearer Filter filtert nebeneinander gelegene Mip-Maps bilinear, die Ergebnisse werden dann in Abhängigkeit von der Position des Spielers verrechnet und wiedergegeben. So gibt es keine harten Übergänge zwischen den Texturen mehr.

TWAIN - Tool without an important Name. Treiberstandart für Scanner, Digicams und andere einlesende Geräte. TWAIN ermöglicht diesen Geräten die Einbindung in jede gewünschte Software.

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Übertakten - Betreiben von Hardwarekomponenten über ihren Spezifikationen. Durch das Übertakten (Overclocking) kann man das letzte Quäntchen an Leistung aus seinem PC holen. Beim Übertakten erlischt die Garantie des Herstellers. Dennoch wird das Übertakten unter PClern als regelrechter Sport angesehen ;-)

UMA - Upper Memory Area (hohe Speicher). Speicherbereich, in den residente Programme (TSRs) oder MS-DOS-Treiber für eine Maus, CD-ROMs, Wechselplatten, die Grafikkarte etc. geladen werden können. Entsprechende Befehle lauten "DeviceHigh", "InstallHigh" (config.sys) oder "LoadHigh" (autoexec.bat) . Um auf den hohen Speicher zugreifen zu können, muß der Parameter UMB in der Zeile "DOS=HIGH" angehängt werden: "DOS=HIGH,UMB". Durch diesen Befehl kann MS-DOS die UMB's (die Upper Memory Blocks) verwalten. Die Größe dieser Blöcke ist auf jeweils 64 KB festgelegt. Um auf diese Speicherbereiche zugreifen zu können, müssen vorher die Treiber "Himem.sys" und "EMM386.exe" geladen werden.

UNIX - Ein leistungsfähiges Mehrplatz-Betriebssystem, das 1969 an den Bell Laboratories entwickelt wurde. Es ist die Wiege des Internet.
Zwei wichtige Eigenschaften sind die

Multi-User- und Multi-Tasking-Fähigkeiten.
Das zuerst für Minicomputer entworfene Unix wurde später aufgrund seiner großen Leistungsfähigkeit und seiner überwiegenden Programmierung in der Sprache 'C' auf die Verwendung mit Großrechnern und Workstations übertragen.
Es ist ein 32-Bit-System und existiert mittlerweile in vielen Varianten (AIX, SCO, HP-UX, SOLARIS...) für verschiedenste Computertypen, unter anderem wurde es auch auf den PC mit Intel-Prozessoren übertragen. Bekannt ist z. B. das kostenlose Linux.
Sein Aufbau wird normalerweise in drei Komponenten gegliedert: Kern (Kernel), Dateisystem und Benutzeroberfläche (Shell).

Update - Aktualisierung. Firmen aktualisieren ihre Programme durch Veröffentlichung neuer Versionen, die mehr Funktionen besitzen oder um einige Fehler bereinigt worden sind. Die Besitzer älterer Versionen können weit unter dem Preis der neuen Vollversion ein Update erwerben, welches die ältere Version auf die neue aktualisiert.

Upgrade - Viele Anwender verwenden den Begriff Upgrade als Synonym zu dem Begriff Update. Das ist prinzipiell nicht richtig. Denn unter einem Upgrade versteht man das versionsunabhängige Aktualisieren der Software. Das heißt, wer von der Uraltversion XYZ 4 auf die moderne Version XYZ 7 wechselt, macht ein Upgrade. Das kann sehr kostengünstig sein.

URL - Uniform Resource Locator. Ist die Adresse eines Dokuments im WWW. Zum Beispiel http://www.tweakers4u.de . Dabei steht das http für Hyper Text Transfer Protokoll und kennzeichnet, dass eine Webseite aufgerufen werden soll. FTP steht für File Transfer Protokoll und kennzeichnet einen Download. Die Domain ist tweakers4u und .de das Länderkürzel (bzw. die Topleveldomain ).

USB - (Universal Serial Bus); auf der CeBIT 97 vorgestellt; USB soll für einheitliche Stecker der Peripheriegeräte sorgen: Tastatur, Maus, Monitor, Drucker, Joystick, Modem, Scanner kann der Anwender einfach einstecken, ohne auf verschiedene Standards oder Zusatzkarten achten zu müssen. Bis zu 127 Geräte können mit Hilfe eines Hub über einen Interrupt an die komfortablere und schnellere Schnittstelle angeschlossen werden, während der Computer läuft. USB wird ab Windows 98 unterstützt.

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Vertex - Eckpunkt. Ein Vertex ist ein Bildpunkt in einem dreidimensionalen Raum.

Vertikalfrequenz - auch Bildwiederholfrequenz, Refreshrate oder Bildfrequenz; Anzahl der pro Sekunde dargestellten Monitorbilder. Je größer der Wert ist, um so geringer wird der Flimmereindruck. .; empfohlen werden z. Z. 72 Hertz.

VHS - (Video Home System); das in Deutschland am weitesten verbreitete Videosystem.

VGA - Video Graphics Adapter. Heute am weit verbreitetster Grafikadapter. Mindestauflösung beträgt 640x480 Bildpunkte.

virtuell - der Wirkung oder dem Anschein nach vorhanden, effektiv. Das Bild eines Objektes in einem Spiegel ist zum Beispiel in Bezug auf seine optischen Eigenschaften ein virtuelles Objekt, da es optisch in der Regel nicht von einem realen Objekt unterschieden werden kann.

Virus - Informationsgruppe, die sich über Wirte vervielfältigen kann. Im EDV-Bereich (meistens sehr kleine) Computerprogramme, die sich beim Aufruf an andere Programme hängen oder sich in sie hineinkopieren und sich ähnlich wie "organische" Viren vermehren. Oft begnügen sie sich nicht mit dem Vermehren, sondern verfälschen, manchmal erst nach Ablauf einer bestimmten "Inkubationszeit", Daten auf Ihrer Festplatte. Besorgen Sie sich auf jeden Fall einen Virenscanner, wie es sie zahlreich im Internet zu finden gibt. Aktuell empfehlenswert istd z.B. Northon Anti Virus.

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Wafer - sind hochreine Scheiben aus Silizium, auf denen Halbleiterchips hergestellt werden.

WAN - Wide Area Network. Ist ein Netzwerk, dass weltumspannend angelegt sein kann (zumindest aber die eigenen vier Wände verlässt), im Gegensatz zum LAN-Netzwerk. WANs sind für solche Firmen und Organisationen interessant, die an mehreren Orten Niederlassungen haben. Im Grunde genommen sind vernetzte Systeme wie das Internet, das internationale Fido-Netz und die grenzen- und netzüberschreitenden WANs, denn auch hier tauschen Computer über weite Strecken Informationen aus. WAP - Abkürzung für Wireless Application Protocol

WLAN - (Wireless Local Area Network), Lokales Netzwerk; vernetzte PCs innerhalb eines Gebäudes bzw. Grundstücks durch Funkverbindung.

WAV - Format für Musik, Geräusche und Sprache

Webwasher - Erfindung von der Firma Siemens . Mit Hilfe des Programms lässt sich die Übertragung bestimmter Bildformate und Java-Dateien unterbinden - unerwünschte Werbung wird so nicht mehr übertragen.

Westernstecker - genormter Anschlussstecker im Kommunikationsbereich. Entwickelt in den USA hat sich dieser Standart wegen des günstigen Preises überall durchgesetzt.

Wurm - Programm, das in der Lage ist, sich selbst weiterzuverbreiten. In der Regel mit einer Schadensroutine ausgestattet. Dank der Mailsoftware der Firma Microsoft gelingt es Wurm-Programmen wie dem im Juni 1999 aktuellen "Worm.Explore.Zip" sich sogar per E-Mail weiterzuverbreiten. Mittels der API-Funktionen von Microsoft Outlook sucht dieser Wurm nach aktuellen eingegangenen E-Mails und beantwortet sie mit der Bitte, sich doch einmal die beiliegende Programmdatei anzusehen. Nachdem sich der Wurm vervielfältigt hat, beginnt er mit dem Löschen der Benutzerdateien. Zuerst werden alle Office-Dokumente und Programmquelltexte auf dem lokalen PC gelöscht. 30 Minuten später alle entsprechenden Dateien auf Netzwerklaufwerken. Schließlich werden alle Dateien gelöscht, die der Wurm finden kann.

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xBase - Bezeichnung für Datenbankprogramme, die kompatibel zu dBase sind und auch dessen Programmiersprache benutzen.

XCopy - MS-DOS Befehl, der dazu dient, mehrere Dateien oder Verzeichnisbäume zu kopieren (funktioniert auch unter Windows)

Xenix - von den Firmen DEC, Microsoft und SCO entwickelte Variante des Betriebssystems UNIX, das für den PC konzipiert ist / war

XMA - Bezeichnung für den Speicher oberhalb der 640 KByte Grenze

XMS - eXtended Memory Specification . Von INTEL, Microsoft und Lotus gesetzter Standard für die Speicherverwaltung oberhalb der 1 MByte Grenze. Dieser Speicher kann erst ab 286er Prozessoren angesprochen werden. Unter DOS kann dieser Speicher nur mit einem speziellen Treiber (HIMEM.SYS) genutzt werden

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YUV - ist ein Farbcodierungssystem im europäischen Fernsehen. Wobei das 'Y' für die Helligkeit, das 'U' und das 'V' für die Farbinhalte Chrominanz stehen.

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Z-Buffer - Der Z-Buffer dient in 3D Grafikkarten zur Speicherung der Tiefeninformationen. Während sich im Zweidimensionalen Raum mehrere Bild überschneiden können, kann im 3dimensionalen Raum mit dem Z-Buffer gespeichert werden, welches Bild sich vor dem Anderen befindet, also die Position auf der sogt. Z-Achse.

ZIF-Sockel - steht für Zero Insertion Force Socket und ist die Bezeichnung für einen Prozessor Sockel, auf den die CPU oder ein Chip ohne Kraftanwendung aufgesetzt werden kann, um dann mit einem Hebel fixiert zu werden. Die gängigsten Sockel (Sockel A (Athlon), Sockel 423 (Pentium 4)usw.) sind ZIF-Sockel.

ZIP - ZIP ist ein von PKWare entwickeltes Dateienformat. ZIP Dateien sind komprimierte Dateien die mittels einem Programm (WinZIP, WinACE, WinRAR) entpackt werden können. Auch das packen/komprimieren ist mit diesen Programmen möglich. Durch „zippen“ lassen sich Dateien in Zip-Dateien umwandeln, welche je nach Komprimierungsgrad deutlich kleiner sind als die ursprüngliche Dateien. Dann können sie verschickt werden und werden und wieder entzippt werden. ZIP ist vor allem im Internet sehr weit verbreitet, da die Bandbreite im Internet bis vor kurzem sehr stark begrenzt war und sich der Versand von kleineren Dateien förmlich anbot. ZIP ist das im Internet am weitesten verbreitete Komprimierungsformat. Neben ZIP gibt es auch das RAR-Format. Dieses dient ebenfalls zur Komprimierung

ZIP-Laufwerk - Zip-Laufwerke sind 1995 von der Firma IOMEGA entwickelt werden. ZIP-Disketten sind etwas größer und dicker als 3,5“ Disketten und fassen 100MB oder 250MB. Neben Wechselfestplatten und CD-RWs sind ZIP-Disketten (bitte nicht mit dem Komprimierungsformat ZIP verwechseln, das ist etwas Anderes) immer noch eine interessante Alternative zu sicheren Datensicherung.

Zugriffszeit - Die Zugriffszeit ist die Zeit die benötigt wird, bis Daten physikalisch gelesen oder geschrieben werden könne. Die Herstellerangabe ist aber in der Regel ein Durchschnittswert. Zum Beispiel braucht der Lese/Schreibkopf in einer Festplatte eine gewisse Zeit, bis er die gesuchten Daten auf den Platte findet. Die Zugriffszeit wird bei DVD/CD-Roms/Brennern und bei Festplatten angegeben. Bei den optischen Laufwerken beträgt die Zugriffszeit bei vielen Modellen etwas über 100ms (Millisekunde) . Bei Festplatten liegt die Zugriffszeit bei den gängigsten Modellen zwischen 8 und 12 ms. Die Drehzahl der Festplatte/CD wirkt sich auch auf die Zugriffszeit aus. Je höher die Drehzahl, desto geringen ist theoretisch die Zugriffszeit.

Bei Speichermodulen wird die Zugriffszeit in ns (Nanosekunden) angegeben. Während die Zugriffszeit bei System-RAM zwischen 8 und 10 ns liegt, haben die besten Speichermodule auf 3D manchen Grafikkarten teilweise nur 3,6 ns Zugriffszeit. Bei Speichermodulen beeinflusst die Zugriffszeit die Taktrate.

Diese lässt sich einfach berechnen: 10 durch ns mal 100 = Taktrate. Z.B. hat der Speicher einer Grafikkarte 4 ns Zugriffszeit.

10 : 4 = 2,5 2,5 * 100 = 250. Also kann der 4 ns Speicher mit 250 MHz betrieben werden.

Zusatzkarte - Eine Zusatzkarte ist eine 3DGrafikkarte, die mit einer Anderen, oftmals 2D Grafikkarte, gekoppelt wird.

Bekannte Modelle sind die alten 3DFX Voodoo2 Karten. Diese Zusatzkarten sind PCI Karten und ermöglichen es 3D Spiele auf Rechner zu spielen, die nur mit 2D Grafikkarten ausgestattet sind. Heute sind allerdings fast alle Modelle in den neuen PCs 3D Karten, weshalb keine Zusatzkarten mehr benötigt werden.

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3DNow!™ - ist eine Erweiterung der x86-Prozessorarchitektur von AMD (ähnlich wie MMX von INTEL), die deutlich gesteigerte Gleitkomma-Rechenleistung für die dreidimensionale (3D) Grafik- und Multimedia-Anwendungen auf gängigen PC-Konfigurationen unter Microsoft Windows bietet. Als Vorteile der 3DNow!- Technologie verspricht AMD verbesserte 3D-Leistung, Darstellung realitätsnaher und lebensechter 3D-Bilder und -Grafiken, erstklassige Ton- und Videowiedergabequalität sowie eine höhere Internet-Performance. Bei aller Begeisterung sollte beachtet werden, dass 3DNow! durch die jeweilige Software unterstützt werden muss, damit die Vorteile zum Tragen kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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